18.05.2016
BT

Städtebauförderprogramm 'Aktive Zentren': 180.000 Euro für Füssen und 120.000 Euro für Marktoberdorf

Aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm 'Aktive Zentren' erhält die Stadt Marktoberdorf in diesem Jahr wieder 120.000 Euro, die Stadt Füssen erstmalig 180.000 Euro. Dies teilte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) mit.

Mit den Fördermitteln der Städtebauförderung, die der Bund und der Freistaat Bayern hälftig zur Verfügung stellen, wird die Stadt Marktoberdorf ein kommunales Förderprogramm zur Unterstützung privater Gebäudesanierungen in den innerstädtischen Sanierungsgebieten auflegen. Die Förderung zielt auf die Revitalisierung sanierungsbedürftiger und leerstehende Gebäude, insbesondere von Einzelhandelsobjekten. Weiterhin sollen in diesem Jahr erste Baumaßnahmen im Bereich des Busbahnhofs unterstützt werden. „Die Stadt Marktoberdorf ist bereits seit dem Programmstart im Jahr 2008 im Stadtzentren-Programm aktiv. Seither haben Bund und Freistaat die städtebauliche Sanierung der Innenstadt mit insgesamt rund 800.000 Euro bezuschusst“, erläuterte der CSU-Politiker.

„Es freut mich sehr, dass die Stadt Füssen in diesem Jahr zum ersten Mal Mittel aus dem Städtebauförderprogramm 'Aktive Zentren' erhält“, führte Stracke weiter aus. Mit den 180.000 Euro wird die Stadt Füssen auf der Grundlage eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts ihre Stadtsanierung neu ausrichten. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Aufwertung des Bahnhofumfelds mit der Neuordnung der Verkehrsführung.

„In diesem Jahr können wir 17 Gemeinden in Schwaben mit rund 3,6 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützen. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmgemeinden damit rund sechs Millionen Euro zur Verfügung“, so Stracke. "Mit den Geldern des Zentrenprogramms helfen wir unseren Städte und Gemeinden dabei, ihre innerstädtischen Zentren als Standorte für Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistung aufzuwerten. Zudem sollen die vielfältigen Angebote für Wohnen, Bildung, Freizeit und Kultur erhalten bleiben und gestärkt werden. Ziel ist es, die Innenstädte als Orte zum Wohnen und des gemeinsamen Zusammenlebens attraktiv und lebenswert zu gestalten“, sagte Stracke abschließend.

Hintergrund:

Bayernweit stehen im Zentrenprogramm 2016 insgesamt 106 bayerischen Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 29,6 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Gemeinden ergibt sich zur Bewältigung struktureller Herausforderungen in den zentralen Stadt- und Ortsbereichen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro.

Die Ziele des Programms 'Aktive Stadt- und Ortsteilzentren - Leben findet Innenstadt' orientieren sich an der Schaffung von Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit in den Zentren. Auch der soziale Zusammenhalt durch vielfältige Wohnformen und Infrastruktureinrichtungen soll gefördert werden. Öffentlicher Raum soll aufgewertet, Stadtbaukultur und stadtverträgliche Mobilität gepflegt werden. Zudem wird partnerschaftliche Zusammenarbeit unterstützt. Neben einer fundierten Bürgerbeteiligung tragen integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte wesentlich zum Erfolg einer nachhaltigen Entwicklung der Zentren bei.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.