26.11.2015
BT

Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau gestartet – Beratungskosten werden zu 100 Prozent gefördert

Das im Oktober 2015 vom Bundeskabinett beschlossene Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau ist gestartet. Förderanträge werden seit vergangenen Mittwoch angenommen. Darauf macht der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) aufmerksam. „Das Förderprogramm ermöglicht allen Gemeinden und Landkreisen, die Bundesmittel zu nutzen, damit es bis 2018 flächendeckend schnelles Internet gibt“, erklärte der Abgeordnete. Für das Programm stehen insgesamt 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Der Förderaufruf gilt bis 31. Januar 2016.

Dabei beträgt der Fördersatz im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Höchstbetrag an Förderung pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. „Der Bund unterstützt die Kommunen bereits bei der Planung. So können Planungs- und Beratungskosten zu 100 Prozent und bis zu einem Betrag von maximal 50.000 Euro gefördert werden. Das ist eine wichtige Unterstützung, um schnell mit den Vorbereitungen beginnen zu können", ist Stracke überzeugt. Eine Kombination mit dem Förderprogramm des Freistaat Bayern ist grundsätzlich möglich. Hierbei ist allerdings der Freistaat Bayern noch gefordert, sein Programm entsprechend kompatibel zu gestalten.

„Ziel des Bundesförderprogramms für den Netzausbau ist es, in den kommenden drei Jahren hochleistungsfähige Breitbandnetze mit 50 Mbit pro Sekunde in unterversorgten Gebieten zu errichten“, sagte Stracke.

Der Förderaufruf für die Ausbauprojekte läuft bis zum 31. Januar 2016. In dieser Zeit können Anträge gestellt werden. Anschließend werden die Anträge anhand transparenter Kriterien (Scoring) bewertet. Dieses Punktesystem bildet die Grundlage für eine Förderentscheidung. Die Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden. Hier finden interessierte Gemeinden und Landkreise auch weitere Informationen zum Bundesförderprogramm.