30.03.2015
BT

Schülerinnen und Schüler des Jakob-Brucker-Gymnasiums besuchen Stephan Stracke in Berlin

Vergangene Woche besuchte die 11. Jahrgangsstufe des Jakob-Brucker-Gymnasiums Kaufbeuren im Rahmen ihrer Studienfahrt die Hauptstadt. Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) haben die rund 140 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer auch den Deutschen Bundestag besichtigt.

Ein Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals erläuterte der Gruppe die Aufgaben und die Arbeitsweise des Parlaments. Als sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag stand Stracke den Jugendlichen außerdem für ein Gespräch zur Verfügung. Stracke hatte zu diesem Zweck extra den Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Reichstagsgebäude reserviert. In dem Raum, in dem sonst die Abgeordneten von CDU und CSU politische Fragen entscheiden, beantwortete Stracke zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu seinem persönlichen Werdegang und zu aktuellen Themen.

Auf Nachfrage zum intensiv diskutierten Handelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP) erklärte Stracke, dass derzeit viele technische Standards in den USA und der EU unterschiedlich wären, obwohl sie das gleiche Ziel verfolgten. Das gelte z.B. in der Automobilindustrie für die Größe von Rückspiegeln. „Das hat zur Folge, dass ein in Bayern produziertes Auto nicht ohne umfangreiche Anpassungen in den USA verkauft werden darf.“ Deshalb sei es das Ziel, mit dem Abkommen gleichwertige Standards anzuerkennen. Das spare Kosten und erleichtere die Ausfuhr von Waren in die USA. „Damit verbessern sich die Chancen unserer exportorientierten Mittelstandsunternehmen im internationalen Wettbewerb – auch im Allgäu“, betonte Stracke abschließend.

Die Teilnahme am interaktiven Rollenspiel "Plenarsitzung" im Deutschen Dom am Berliner Gendarmenmarkt rundete den Besuch ab. In einem Nachbau des echten Plenarsaals schlüpften die Schülerinnen und Schüler in Rollen von Bundestagsabgeordneten und spielten unter professioneller Anleitung eine Plenarsitzung nach.

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