21.05.2015
BT

Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt": Bewerbungen aus Kaufbeuren und Memmingen nehmen die erste Hürde

Die FreiwilligenAgentur "Knotenpunkt" aus Kaufbeuren und die Freiwilligenagentur "Schaffenslust" aus Memmingen haben mit ihren Bewerbungen die erste Auswahlrunde für eine Förderung im Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" erfolgreich gemeistert. „Die beiden Allgäuer Bewerber haben mit ihren Vorschlägen unter 270 weiteren Bewerbungen überzeugt. Ein wirklich toller erster Erfolg“, sagte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und familienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Stephan Stracke (CSU).

Das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" wird gemeinsam von fünf Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen. Gefördert werden ausschließlich Kooperationen von Organisationen, Initiativen und Kommunen. „Das Ziel ist es, vor Ort gemeinsame Strategien für eine aktive Bürgergesellschaft zu entwickeln und umzusetzen. Dafür stehen insgesamt drei Millionen Euro bis Ende 2017 zur Verfügung“, erläuterte Stracke.

Aus allen Bewerbungen hat eine Jury insgesamt 55 Vorhaben ausgewählt. Die Teilnehmenden sind nun gefordert, ihre Konzepte mit Partnern vor Ort bis zum 20. Juli 2015 weiter auszuarbeiten. Dafür erhalten sie bis zu 2.000 Euro und fachliche Unterstützung der Programmpartner. Danach legt sich die Jury auf bis zu 50 "Engagierte Städte" fest, die dann Fördermittel erhalten, um ihr Vorhaben zu verwirklichen.

„Im Erfolgsfall würden über einen Zeitraum von drei Jahren jeweils bis zu 50.000 Euro in die ‘Engagierten Städte‘ Kaufbeuren und Memmingen fließen. Ich gehe davon aus, dass die vorzulegenden Konzepte aufgrund des vorbildlichen Engagements vor Ort überzeugen werden. Ich drücke die Daumen“, sagte Stracke abschließend.