25.04.2013
WK

„Das wirkliche amerikanische Leben miterleben“ MdB Stracke wählt die junge Berufstätige Bianca Maier aus Kaufbeuren für das PPP aus

Kaufbeuren/Mauerstetten – Am 6. August 2013 geht es los. An diesem Tag bricht Bianca Maier zu ihrem großen Abenteuer auf: Ein Jahr leben und arbeiten in den USA. Die junge Fotografin, die noch vor ihrer Ausreise ihre Ausbildung im Fotostudio „Angie Ehinger Photography“ in Mauerstetten beenden wird, war eine von mehreren jungen Berufstätigen, die es aus dem Wahlkreis Ostallgäu in die Endauswahl geschafft haben. „Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Alle Bewerber sind sehr aufgeschlossene und sympathische junge Menschen, die einen Aufenthalt mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in den USA verdient hätten. Bei Bianca Maier ist aber einfach der gewisse Funke übergesprungen. Sie hat eine sehr überzeugende und positive Art“, begründet CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke seine Entscheidung.

Nachdem der Bundespolitiker bereits die Türkheimer Schülerin Ida Mußack für das PPP auswählen durfte, hat Stracke in diesem Jahr die einmalige Chance erhalten, auch einen Berufstätigen für das Austausch-Programm zu bestimmen. „Das hat mich wirklich gefreut, dass ich gleich zwei jungen Menschen in diesem Jahr die Möglichkeit zu einem Auslandsaufenthalt geben kann“, so Stracke.

Bianca Maier, die ursprünglich aus Baden-Würtemberg stammt und extra für ihre Ausbildung nach Kaufbeuren gezogen ist, kann ihr Glück noch gar nicht richtig fassen. „Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Ich konnte es die ersten paar Tage gar nicht glauben“, so Maier. Mittlerweile ist der Reisepass beantragt und der Ausreisetermin steht. Erst geht es für rund eine Woche nach New York. Dort werden alle Teilnehmer noch einmal über landestypische Gegebenheiten, Kontaktpersonen von der Austauschorganisation und vieles mehr informiert. Doch wo es dann die Wahlkaufbeurerin hinverschlägt, kann sie derzeit noch nicht sagen. Denn die Gastfamilie und ihr Wohnort für das Auslandsjahr stehen noch nicht fest.

Fest steht allerdings jetzt schon, dass die gelernte Fotografin während ihres einjährigen Aufenthalts in den USA nicht nur in einer amerikanischen Gastfamilien leben wird, sondern auch für ein halbes Jahr ein College besuchen wird sowie die andere Hälfte des Jahres die Gelegenheit haben wird, Berufserfahrungen bei einem Praktikum zu sammeln. „Andere berufliche Herangehensweisen“ möchte Bianca Maier dabei lernen. Darüber hinaus sieht sie es als großen Vorteil an, dass sie das Jahr bei einer amerikanischen Gastfamilie leben wird. „Ich bin ein absoluter Familienmensch. Als Teil einer Familie fühlt man sich auch mehr mit seiner neuen Heimat verbunden und ich kann auf diese Weise das wirkliche amerikanische Leben miterleben“, freut sich Maier auf ihre Zeit in den USA. Neben dem Familienanschluss hofft die Fotografin als naturverbundener Mensch viel von den USA sehen zu können. „Ich freue mich auf die Landschaft, aber auch die Menschen interessieren mich total. Ich möchte gerne bei meinem Aufenthalt hinter die Kulissen der gängigen amerikanischen Klischees schauen“, hebt Maier hervor. Genau dieses Interesse hat Bundestagsabgeordneten Stracke in seiner Entscheidung für die 24-Jährige bestärkt. „Bei dem PPP geht es darum, die andere Kultur und Mentalität intensiv kennen zu lernen. Der Austausch soll nicht nur der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung dienen, sondern auch die zwischenstaatlichen Beziehungen verbessern sowie zur Völkerverständigung beitragen. Dafür ist Bianca Maier genau die Richtige“, betont Stracke.

Egal, ob Schüler oder junger Berufstätiger, wer sich für das PPP interessiert, kann sich auf bundestag.de/ppp informieren oder einfach eine Infobroschüre im Wahlkreisbüro, Alte Weberei 2, in Kaufbeuren abholen.

Aus Anlass des 300. Jahrestages der deutschen Einwanderung nach Nordamerika beschlossen 1983 der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und der Deutsche Bundes das PPP. Die Mitglieder des Amerikanischen Kongresses sowie des Deutschen Bundestages übernehmen die Patenschaft für die einzelnen Teilnehmer und unterstützen auf diese Weise den Gedanken und den Erfolg des Programms. Mit der Durchführung des PPP für amerikanische und deutsche Berufstätige ist seit über 29 Jahren die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betraut.

Bianca Maier und MdB Stracke

Bianca Maier und MdB Stracke