26.04.2013
WK

„Ringen muss olympisch bleiben“ MdB Stracke schließt sich Unterschriftenaktion an

Westendorf /Allgäu– Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke  beteiligt sich an dem fraktionsübergreifenden Antrag „Ringen vor dem Ausschluss aus dem olympischen Programm bewahren“ und unterstützt die Unterschriftenaktion des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers „Ringen muss olympisch bleiben!“. Stracke kann die bereits im Februar dieses Jahres bekannt gewordene Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das Ringen von den Olympischen Spielen ab dem Jahr 2020 auszuschließen, nicht nachvollziehen. „Ringen ist eine der ältesten und traditionsreichsten Sportarten der Welt. Ich halte die Begründung der Rentabilität als Kriterium für oder gegen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen für falsch. Die sportliche Leistung muss bei Olympia ausschlaggebend sein und nicht die bloße Vermarktungsfähigkeit einzelner Sportarten“, streicht Stracke heraus.

Gerade erfolgreiche Vereine wie der TSV Westendorf seien bestes Beispiel dafür wie „beliebt das Ringen ist und für wie viel Begeisterung der Sport gerade auch bei jungen Menschen sorgt“, so Stracke und führt aus: „Dieser Traditionssport muss olympisch bleiben. Ringer wie die des TSV Westendorf stehen für Ringsport auf höchstem Niveau.“ Beweis dafür seien auch die zahlreichen Titel, die die Ringer des Vereins seit vielen Jahren im sportlichen Zweikämpfen für sich beanspruchen. Aus diesem Grund hat Stracke sich der Unterschriftenaktion seines Kollegen sowie dem fraktionsübergreifenden Antrag angeschlossen. Die gesammelten Unterschriften sollen dem IOC übergeben werden. „Ringen muss auch zukünftig olympische Disziplin bleiben“, macht sich Stracke für den Traditionssport stark.