06.06.2014
BT

Große Koalition: 10 Millionen Euro mehr für das Technische Hilfswerk

Das Technische Hilfswerk (THW) erhält für das Jahr 2014 zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 10 Millionen Euro. Das hat die Große Koalition in der gestrigen Bereinigungssitzung zur Verabschiedung des Bundeshaushaltes 2014 beschlossen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Landesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerks in Bayern e.V. und Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU):

„Ich freue mich, dass die Große Koalition 10 Millionen Euro zusätzlich für die Arbeit des THW zur Verfügung stellt. Das ist ein großer Erfolg und stärkt die Handlungsfähigkeit des THW. Mein besonderer Dank gilt den für das THW im Haushaltsauschuss zuständigen Berichterstattern Dr. Reinhard Brandl (CSU) und Martin Gerster (SPD) sowie dem haushalts- und finanzpolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Bartholomäus Kalb.

Die 10 Millionen Euro werden gezielt in die Verbände vor Ort investiert. Damit stärkt die Große Koalition den vielen ehrenamtlichen Helfern des THW den Rücken und erkennt ihren unermüdlichen Einsatz an. Das THW ist in Bayern mit 111 Ortsverbänden und rund 15.000 ehrenamtlichen Einsatzkräften ein wichtiger Baustein der bayerischen Katastrophenhilfe und des Bevölkerungsschutzes. Dabei leistet das THW in sehr vielen Einsätzen herausragende Arbeit.

Ziel muss es sein, dass die finanzielle Ausstattung des THW dauerhaft gesichert ist. Dazu bedarf es auf jeden Fall einer Verstetigung der Mittel auf dem jetzt erreichten Niveau. Dafür werde mich als Vorsitzender der Landeshelfervereinigung auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“

Hintergrund:

Dem THW stehen 7 Millionen Euro mehr zur Verfügung, um überalterte LKW schneller austauschen zu können. Derzeit sind 44 Prozent der THW-Fahrzeuge älter als 25 Jahre. Für die Führerscheinausbildung wird ein Sonderprogramm in Höhe von 450.000 Euro aufgelegt, um im Ernstfall auf genügend Helfer mit einer Fahrerlaubnis für die Großfahrzeuge des THW zurückgreifen zu können. Darüber hinaus werden für 470.000 Euro Ausbildungsmaterialien beschafft, mit Hilfe derer die ehrenamtlichen Helfer beispielsweise im Anschlagen von Lasten oder in der Führung von Erdbaumaschinen unterwiesen werden. Zur Aufrechterhaltung des lokalen Dienst- und Einsatzbetriebs erhalten die Ortsverbände zusätzlich 2 Millionen Euro zur Selbstbewirtschaftung. Diese Mittel wurden auch in den letzten Jahren zur Verfügung gestellt.