16.07.2013
WK

„Kraft zur Zukunft“ MdB Stracke im Gespräch mit TRICOR-Geschäftsleitung

Bad Wörishofen – „Innovation spricht Unterallgäuerisch“, lautete das Fazit des CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke bei seinem Besuch der TRICOR Packaging & Logistic AG. Der Spezialist für individuelle, anspruchsvolle sowie innovative Verpackungslösungen für die Automobil-, Chemie- und Investitionsgüterindustrie sowie Marktführer für Schwerwellpappenverpackungen in Deutschland hat erst kürzlich seinen Standort von Eppishausen nach Bad Wörishofen verlegt. „Mit unserem neu entstandenen Wellpappen- und Logistikindustriepark haben wir nicht nur europaweit, sondern weltweit eins der modernsten Werke hier im Unterallgäu gebaut“, unterstrichen die Brüder Robert Wiblishauser, Vorstand der Finanzen, und Klaus Wiblishauser, Produktions- und Technikvorstand der TRICOR AG.

Gemeinsam mit Bad Wörishofens Bürgermeister Klaus Holetschek informierte sich der Bundespolitiker vor Ort und besichtigte das 66.500 Quadratmeter große Werk an der A96. „Genau 366 Tage“ habe der Bau ab dem ersten Baggeraushub gedauert, so Robert Wiblishauser. Rund 30 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert sowie zusätzlich 53 Millionen Euro in neue Technik- und Logistiksysteme. „Sie zeigen wahrlich Kraft zur Zukunft. Aus diesem Grund ist Bayern so stark. Unternehmen wie TRICOR sind beispielhaft für den kreativen und gesunden Mittelstand in meinem Wahlkreis“, betonte Stracke im Gespräch mit der TRICOR-Geschäftsführung.

Mit der Verlagerung des Firmensitzes nach Bad Wörishofen sind rund 150 Arbeitsplätze hinzugekommen. Insgesamt werden an dem neuen Standort 350 Mitarbeiter, aufgeteilt in drei Schichten, eine neue Anstellung finden. Das alte Werk in Eppishausen wird erhalten bleiben. Dort soll ein kleiner Mitarbeiterstamm an platzintensiven Aufgaben arbeiten können, so Klaus Wiblishauser. 250 Tonnen Papier werden derzeit täglich an das Werk geliefert und rund 120.000 Tonnen Verpackungen aus Wellpappe sollen „unter Vollast“ jährlich an dem Standort Bad Wörishofen produziert werden. „Um eine gleichbleibende und durchgängige Qualität zu schaffen, bedarf es bis in die Logistik- und Dienstleistungsabläufe beim Kunden einer komplett integrierten Prozesssteuerung“, so Martin Müller, Vorstandsvorsitzender der TRICOR AG. Diese wird durch das eigene Logistikunternehmen TRANSCOR zusätzlich unterstützt.

Längst erkannt, hat Bundespolitiker Stracke den Bedarf eines besseren Autobahnanschlusses an TRICOR sowie an das entstehende interkommunale Gewerbegebiet auf Bad Wörishofener Flur für Bad Wörishofen, Amberg, Ettringen Rammingen und Eppishausen. „Ich stehe im engen Kontakt mit der Autobahndirektion“, so Stracke. Diese wolle zunächst die erfolgte Verkehrszählung auswerten und anschließend konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten. „Gemeinsam werden wir uns für eine sinnvolle Anbindung einsetzen“, betonte auch Bürgermeister Holetschek.

Robert Wiblishauser (v.li.), Vorstand der Finanzen, CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Martin Müller, Vorstandsvorsitzender der Tricor AG, Bürgermeister Klaus Holetschek, Klaus Wiblishauser, Produktions- und Technikvorstand sowie Alwin Götz

Robert Wiblishauser (v.li.), Vorstand der Finanzen, CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Martin Müller, Vorstandsvorsitzender der Tricor AG, Bürgermeister Klaus Holetschek, Klaus Wiblishauser, Produktions- und Technikvorstand sowie Alwin Götz