22.04.2014
WK

MdB Stracke im Gedankenaustausch bei der Allgäuer Milch Käse eG

Kimratshofen – „Das Allgäu ist Deutschlands Tourismusregion Nummer eins und hat zudem den höchsten Wiedererkennungswert“, strich CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke kürzlich bei seinem Besuch der Allgäu Milch Käse eG in Kimratshofen heraus. Diese Beliebtheit sei auch bei den Produkten aus der Region zu merken.

Regionalität liegt im Trend. Dies spüre auch die Allgäuer Milch Käse eG, so Vorstandsmitglied Hermann Breher und Geschäftsführer Hubert Dennenmoser. Gerade im Butterbereich sei die Allgäuer Milch Käse eG die regionale Marke. Der Verbraucher schätze allerdings generell die gute Bioqualität aus der Region bei den Produkten. „Bei uns erhält das Allgäu ein Gesicht. Denn wir setzen auf Familienbetriebe aus der Region“, so Dennenmoser.

Das Prinzip der Allgäuer Milch Käse eG ist einfach: „Die Genossenschaft Allgäu Milch Käse eG ist ein Zusammenschluss von derzeit 1.275 Mitgliedern und 1.190 Lieferanten, die ebenfalls alle Mitglieder sind“, so Breher. Hinzu kämen mehr als 140 Mitarbeiter, die an den Standorten Kimratshofen und Hawangen arbeiten. Rund 380 Millionen Kilogramm an Milch werden pro Jahr an den beiden Standorten im Allgäu verarbeitet und zwar zu Hart- und Schnittkäse sowie zu Butter. Seit November 2013 gebe es auch noch die Käsemanufaktur, die „in absoluter Handarbeit Käsespezialitäten herstellt“, streichen die anwesenden Vorstandsmitglieder heraus. „Wir folgen damit der Nachfrage der Verbraucher nach guter Bioqualität aus der Region“, erläutert Dennenmoser.

Dank des Toursimus erfreuen sich Allgäuer Produkte generell einer immer stärker wachsenden überregionalen Beliebtheit. „Man will einfach auch nach dem Urlaub den guten Allgäuer Käse zu Hause genießen. Und das Allgäu ist ein unverkennbarer Qualitätsindikator“, betonte Stracke. Aus diesem Grund sei die Allgäu-Marke als Wiedererkennungsmerkmal für den Verbraucher wichtig. Das blaue Allgäu-Siegel biete hierfür eine hervorragende Möglichkeit, waren sich die Anwesenden einig. Darüber hinaus sei auch die Einführung des sogenannten Regionalfensters ein wichtiger Schritt. Dies sorgt seit Januar 2014 bundesweit für mehr Transparenz. „Verbraucher können dank des Regionalfensters auf einen Blick erkennen, welche Lebensmittel in dem jeweiligen Produkt tatsächlich aus der angegebenen Region stammen“, hob Stracke hervor. Nähere Informationen auch auf www.regionalfenster.de.

Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung konnte sich der Bundespolitiker von der Qualität der Produkte überzeugen. „Allgäuer Qualität, die einfach schmeckt“, lautete das Fazit Strackes.