21.09.2013
WK

Drei Ministerpräsidenten und ein Kabarettist - MdB Stracke lädt zum Wahlausklang in Mindelheim ein

Mindelheim - Im November 2012 haben die 124 Delegierten der CSU im Bundeswahlkreis in Mindelheim CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke mit dem traumhaften Ergebnis von 98 Prozent als Direktkandidat für die Wahl des 17. Deutschen Bundestages nominiert. Gestern Abend kehrte Stracke an den Nominierungsort - ins Mindelheimer Forum - zurück, um mit Familie, Freunden, politischen Weggefährten und der Bevölkerung den Bundestagswahlkampf 2013 ausklingen zu lassen. „So schließt sich der Kreis“, so Stracke.

Der öffentlichen Veranstaltung ins Mindelheimer Stadttheater sind nicht nur rund 100 Bürgerinnen und Bürger gefolgt, sondern auch gleich drei Ministerpräsidenten. Im Zaum gehalten werden konnten Horst Seehofer, Günther Beckstein und Edmund Stoiber an dem Abend nur von einem, Kabarettist Wolfgang Krebs. „Wer braucht schon eine Angela Merkel, wenn er gleich drei Ministerpräsidenten und einen Wolfgang Krebs bekommen kann“, so Stracke bezugnehmend auf den Besuch der Bundeskanzlerin am gleichen Abend in Augsburg.

Während sich „Horsti“ noch über sein tolles Wahlergebnis der Landtagswahl vom vergangenen Sonntag freute, blieben Beckstein und Stoiber nur die Erinnerungen an ihre vergangenen Amtszeiten. Sein politisches Erfolgsrezept blieb der neue und gleichzeitig alte Ministerpräsident den zwei anderen natürlich nicht schuldig: „Entweder konsequent oder inkonsequent – aber nicht diesen Zick-zack-Kurs.“

Ex-Ministerpräsident Beckstein schwelgte hingen in der Vergangenheit. Mit den Worten „ich bin´s der lustige Franke mit der kurzen Karriere“, stellte sich Beckstein vor und las teils aus seinen Memoiren vor. Noch immer hänge ihm nach, dass er damals öffentlich gesagt habe, man könne noch mit zwei Maß Bier Auto fahren. Aber er habe ja auch wirklich nicht ahnen können, dass sich Margot Käßmann daran gleich ein Beispiel nimmt.

Stoiber hingegen nutzte die Chance und machte Werbung für seine eigene Wahl – er ließ sich kurzerhand vom Publikum zum Oberhaupt des Bayerischen Freistaates klatschen. Quasi, zum Joachim Gauck für Bayern und beschloss, dass seine neue Residenz die Mindelburg werde. Zusätzlich träumte er von einer Transrapidstrecke zwischen Mindelheim und München, um binnen „zehn Minuten bei der Wiesen“ sein zu können und wetterte gegen den Länderfinanzausgleich. Abgerundet wurde der Abend von einer kleinen Abhandlung der Mindelheimer Stadtkapelle.

„Ein Abend, der Lust auf mehr macht“, strich Stracke heraus. „Wir Schwarzen haben Humor. Wir können auch mal herzhaft über uns selbst lachen“, spielte Stracke zudemdarauf an, dass die drei Ministerpräsidenten auch mal ihn sowie die drei anwesenden Landtagsabgeordneten Angelika Schorer, Franz Josef Pschierer und Klaus Holetschek aufs Korn nahmen.

Stephan Stracke MdB und Kabarettist Wolfgang Krebs

Stephan Stracke MdB und Kabarettist Wolfgang Krebs

Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber

Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber

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