03.09.2013
WK

Schnellwachsende Baumarten zur Energiegewinnung - MdB Stracke und Junge Union besuchen den Energiewald „Pro Lignum“

Wiedergeltingen – „Energiewälder, in denen schnellwachsende Baumarten angebaut werden, tragen maßgeblich zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei“, so CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke. Gemeinsam mit einigen Mitgliedern des Kreisverbandes der Jungen Union Ostallgäu besuchte der Bundespolitiker kürzlich den Energiewald „Pro Lignum“ in Wiedergeltingen.

Pro Jahr und Hektar wächst eine Holzmenge in einem Energiewald heran, deren Verbrennung zirka 5.000 Liter Heizöl einspart. Der Anbau sei besonders lohnenswert zur Hackschnitzelerzeugung für die eigene Heizanlage, erläuterte Ralf Schnepf, Inhaber des Energiewaldes „Pro Lignum“ und führte aus, dass das Prinzip des Energiewaldes sehr alt sei: „Ein Energiewald ist nichts anderes als der in Mitteleuropa seit 2.000 Jahren bekannte Niederwald zur Brennholzerzeugung.“ Einziger Unterschied sei, dass in der Regel züchterisch bearbeitete Sorten der Balsampappel, Weide oder Aspe angebaut würden. Das Prinzip des Anbaus dieser Sorten in einem Energiewald sei einfach zusammen: „Einmal pflanzen und gleich mehrmals ernten“, so Schnepf. „Gerade Holz ist ein wichtiger Rohstoff zur Erzeugung von Wärmeenergie. Holzenergie hat allein im Jahr 2011 die Wärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien zu 68 Prozent gedeckt“, betonte Stracke.

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