Engagement

Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich.

Seit 2002 bin ich Stadtrat in Kaufbeuren. Auf der kommunalen Ebene werden die auf Europa-, Bundes- und Landesebene getroffenen politischen Entscheidungen wie in einem Brennglas gebündelt. Deshalb ist die Kenntnis kommunaler Belange von zentraler Bedeutung für meine Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter. Die Anliegen meines Wahlkreises Ostallgäu auf Bundesebene wahrzunehmen, liegt mir dabei besonders am Herzen.

Seit 2010 bin ich Vorsitzender der Landesvereinigung der Helfer und Förderer des Technischen Hilfswerk Bayern e.V. Das aus ganz überwiegend ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern bestehende THW beweist im Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes unermüdliches Engagement. Es ist mir daher wichtig, das THW in der Landes- und Kommunalpolitik bestmöglich zu verankern und seine Leistungen umfassend zur Anerkennung zu bringen.

Seit 2010 bin ich Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Kaufbeuren. Mein Verantwortungsbereich umfasst dabei die politische Bildung. Der Einsatz für die Ziele und Werte Kolpings ist mir ein persönliches Anliegen. Adolph Kolping wollte, geprägt durch eigene Erfahrungen, anderen Menschen Halt im Leben geben und versuchte aus den konkreten Bedürfnissen heraus das gesellschaftliche Umfeld zu verändern. Dieser Auftrag gilt auch heute unverändert fort. Die politische Bildungsarbeit kann meines Erachtens nach hierzu einen Beitrag leisten.

Seit 2009 bin ich in der Union der Vertriebenen und Aussiedler (UdV) als Mandatsträger aktiv. Ich selbst gehöre freilich nicht der „Erlebnisgeneration“ an, aber eine meine familiären Wurzeln ist im Sudetenland. Mein Vater stammt aus der Gemeinde Radl in der Nähe der Stadt Gablonz an der Neiße. Nach der Vertreibung baute sich die Familie meines Vaters in Neugablonz ihre neue Heimat auf. In diesem Kaufbeurer Stadtteil, der zu den größten geschlossenen Vertriebenensiedlungen Westdeutschlands gehört, bin ich aufgewachsen. Ich bin der Überzeugung, dass es ein Recht auf Heimat als Menschenrecht gibt und dass wir alles daran setzen müssen, damit sich die Schrecken der Vertreibung nie mehr wiederholen. Die Vertriebenenschicksale müssen auch weiterhin die notwendige öffentliche Beachtung erfahren und die Erinnerung an die Vertreibung muss wachgehalten werden.

Darüber hinaus bin ich sowohl im Rahmen meiner Abgeordnetentätigkeit im Deutschen Bundestag als auch daheim im Wahlkreis Mitglied verschiedener Vereine und Gruppen. Dazu gehören im politischen Bereich insbesondere: Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik, Parlamentskreis Mittelstand, Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten, Arbeitnehmergruppe, Parlamentsgruppe Schienenverkehr, Kolping-MdB-Runde, Kardinal-Höffner-Kreis sowie Arbeitnehmer-Union (CSA) und Gesundheitspolitischer Arbeitskreis (GPA) der CSU.

Gesellschaftlich bin ich vor allem in folgenden Vereinen mit dabei: Allgäuer Hilfsfonds, Kuratorium Sicheres Allgäu, Vereinigung der Freunde der Benediktinerabtei Ottobeuren e.V., Freundeskreis Klinikum Ostallgäu-Kaufbeuren, Generationenhaus Kaufbeuren e.V., Behinderten-Kontaktgruppe Mindelheim-Bad Wörishofen e.V., Verein Festival vielsaitig e.V., TSV Oberbeuren, Deutscher Alpenverein, Landesbund für Vogelschutz.