19.08.2013
WK

Besuch von MdB Stephan Stracke bei der Freiwilligenagentur - MdB Stracke zeigt sich tief beeindruckt von der Arbeit

MdB Stephan Stracke besuchte zusammen mit Bürgermeister Klaus Holetschek, Christoph Baur und Christan Schubert die Freiwilligenagentur „Schaffenslust“, um die Arbeit besser kennen zu lernen. Isabel Krings erläuterte kurz den aktuellen Jahresbericht. Von September 2005 bis Juni 2014 wurden insgesamt 2.254 Bürger/innen von September 2005 bis Juni 2012 in der Stadt Memmingen und im Landkreis Unterallgäu für das Ehrenamt gewonnen, davon aktuell 242 neue Ehrenamtliche im Berichtsjahr. Dabei teilt sich die Arbeit von Schaffenslust auf in den Bereich der Information und Vermittlung für alle am Ehrenamt interessierten Bürger und in Projektarbeit jeweils vor Ort (z.B. Lesepaten, Schülerpaten, Jugend fürs Ehrenamt gewinnen, Kindergarten/Kita-Projekte, Freiwilligendienst aller Generationen).

Nach einem ausführlichen Gespräch mit Landrat Hans-Joachim Weirather, Josef Mang (Vorsitzender Förderverein) und Leiterin Isabel Krings zeigte er sich tief beeindruckt von der Arbeit. „Die Freiwilligenagentur vermittelt Freude am Ehrenamt“ so MdB Stephan Stracke. Ehrenamt sei der soziale Kitte der Gesellschaft und zudem noch gesundheitsfördernd. Er bedankte sich bei Isabel Krings und den weiteren Mitarbeitern von Schaffenslust für die enorme Leistung, die auch Vorbildwirkung für andere Landkreise bei der Gründung weiterer Freiwilligenagenturen gehabt habe. Ins gleiche Horn stiess Landrat Hans-Joachim Weirather, der die Agentur als „Glücksfall“ bezeichnet bei der „jeder Euro exakt richtig gesetzt sei.“ Die Freiwilligenagentur ist eine „elementar wichtige Stütze“ und trägt u.a. im Rahmen von Patenprojekten dazu bei, dass etwas Gutes und Messbares für unsere Gesellschaft bewegt wird, wie z.B. geringe Jugendarbeitslosigkeit. Josef Mang wies darauf hin, dass der Landkreis und die Stadt zwar mit der Förderung dankenswerterweise eine notwendige Basis schaffen, aber finanziell sei der Verein kein Selbstläufer und zu einem Drittel auf Spenden angewiesen. Zusammen mit Landrat Weirather unterstrich er den Vorteil als Förderer, dass man über Berichte genau wisse, was vor Ort bewirkt wird und klar nach dem Aufwand-Nutzen-Prinzip Projekt durchgeführt würden.
v.l.n.r.: Christoph Baur, Christian Schubert, Klaus Holetschek, Josef Mang, Stephan Stracke, Isabel Krings, Hans-Joachim Weirather

v.l.n.r.: Christoph Baur, Christian Schubert, Klaus Holetschek, Josef Mang, Stephan Stracke, Isabel Krings, Hans-Joachim Weirather