06.06.2016
BT

Breitbandausbau: Bund fördert Planungskosten für schnelles Internet in der Gemeinde Halblech

Rund 67 Prozent aller Haushalte im Bundeswahlkreis Ostallgäu stand 2015 ein schneller Internetanschluss von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung. 2010 waren es nur 0,1 Prozent der Haushalte. „Unsere Kommunen haben enorm aufgeholt. Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern ist in den letzten Jahren sehr viel getan worden, um den Breitbandausbau zu verbessern“, betonte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU). Es gibt aber immer noch einige Lücken, die geschlossen werden sollen. Um mit den Planungen beginnen zu können, hat die Gemeinde Halblech Fördermittel aus dem neuen und milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau beantragt. Mit Erfolg. „Die Gemeinde Halblech erhält Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro zur Finanzierung von Beratungsleistungen“, teilte Stracke mit.

„Im Unterschied zu dem bayerischen Förderprogramm hilft der Bund Städte und Gemeinden bereits bei der Planung des Breitbandausbaus“, hob Stracke den großen Vorteil des Bundesförderprogrammes hervor und führte aus: „Beratungskosten können bis zu einem Betrag von maximal 50.000 Euro gefördert werden. Den vollen Betrag kann die Gemeinde Halblech nun nutzen.“

„Die Breitbandversorgung ist derzeit in Halblech nicht optimal. Mit den Fördermitteln soll deshalb eine Gesamtplanung für den weiteren Breitbandausbau in der Gemeinde erstellt werden“, erklärte Bürgermeister Gschwill und führte aus: „Das Ziel ist es, jedem Haushalt einen möglichst schnellen Internetanschluss zur Verfügung stellen zu können“.

„Das Bundesförderprogramm wird in meinem Bundeswahlkreis Ostallgäu sehr gut angenommen“, freute sich Stracke über die mittlerweile siebte Bundesförderung für eine Gemeinde. „Sieben Zusagen belegen eindrucksvoll, wie energisch und engagiert der Aufbau eines schnellen und flächendeckenden Breitbandnetzes im Allgäu vorangetrieben wird. Die bewilligten Fördergelder des Bundes sind für die Gemeinden eine wertvolle Unterstützung“, betonten Stracke und Gschwill abschließend.

Hintergrund:

Durch das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau sollen bisher unterversorgte Gebiete bis 2018 einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Für das Programm stehen insgesamt 2,7 Milliarden Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Dabei beträgt der Fördersatz im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Das Bundesprogramm ist mit Förderprogrammen des Freistaates Bayern grundsätzlich kombinierbar. Dadurch kann der Eigenanteil der Kommunen bis auf 10 Prozent gesenkt werden.

Gemeinden und Landkreise können in einem ersten Schritt eine Förderung von bis zu 50.000 Euro zur Finanzierung von Beratungsleistungen beantragen. In einem zweiten Schritt können pro Projekt bis zu 15 Millionen Euro zur Umsetzung des Breitbandausbaus beantragt werden.

Quelle: BMVI.

Quelle: BMVI.