11.05.2016
BT

Kommunalinvestitionsprogramm: Bund unterstützt 16 Projekte in Kaufbeuren, im Ost- und Unterallgäu mit 5 Millionen Euro

Mit dem Kommunalinvestitionsprogramm – kurz KIP – stellt der Bund 3,5 Milliarden Euro bis 2018 zur Verfügung, um finanzschwachen Kommunen bei wichtigen Investitionen unter die Arme zu greifen. Fünf Millionen Euro an Fördermitteln fließen nun in 10 Projekte im Landkreis Ostallgäu und in jeweils drei Projekte in der Stadt Kaufbeuren und im Landkreis Unterallgäu. Dies teilte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) mit: „Der Bund unterstützt finanzschwache Kommunen bei Maßnahmen zur energetischen Sanierung oder beim Abbau von baulichen Barrieren an kommunalen Einrichtungen. Mit den fünf Millionen Euro können nun im Allgäu beispielsweise Schulen in Markt Rettenbach, Kaufbeuren und Mindelheim, eine Kindertagesstätte in Günzach, soziale Einrichtungen in Nesselwang und Waal oder Verwaltungsgebäude in Buchloe und Erkheim saniert oder umgebaut werden“, freute sich Stracke über die hohe Fördersumme.

Von den bundesweit 3,5 Milliarden Euro aus dem KIP entfallen auf ganz Bayern 289 Millionen Euro. Die Kommunen konnten sich bei den Bezirksregierungen mit ihren Projekten bewerben. Bayernweit sind rund 1.300 Bewerbungen eingegangen. Gemeinsam mit Beiräten, wie beispielsweise den kommunalen Spitzenverbänden oder Behindertenverbänden, haben die Regierungen entschieden, welche Projekte besonders förderungswürdig sind.

„In Schwaben können wir insgesamt 44 Projekte von Städten, Gemeinden und den Landkreisen mit rund 15,7 Millionen Euro unterstützen“, erläuterte Stracke und führte aus: „Es freut mich insbesondere, dass so viele Projekte im Ost- und Unterallgäu sowie Kaufbeuren gefördert werden. Das Investitionsprogramm des Bundes stellt damit eine wertvolle Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen der Kommunen vor Ort dar.“

Alle geförderten Projekte und weiterführende Informationen zum Programm können unter www.stmi.bayern.de/kommunalinvestitionsprogramm abgerufen werden.