25.02.2016
BT

Zukunft der Mehrgenerationenhäuser ist gesichert: Bundesförderung bis 2020

Eine gute Nachricht für die Mehrgenerationenhäuser im Allgäu: Die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser wird auch weiterhin vom Bund gefördert. Ein neues Bundesprogramm startet ab 1. Januar 2017 und soll bis mindestens 2020 laufen. „Mit dem neuen Programm ist die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser im Allgäu nun langfristig gesichert“, teilt der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und familienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Stephan Stracke mit.

„Die CSU hat sich schon lange für eine dauerhafte Unterstützung der Mehrgenerationenhäuser stark gemacht. Dass nun eine langfristige Förderung bis 2020 erreicht werden konnte, ist ein schöner Erfolg“, sagte Stracke und ergänzt: „Besonders wichtig ist mir, dass auch die bestehenden vier Mehrgenerationenhäuser in meinem Bundeswahlkreis Ostallgäu von dem neuen Programm profitieren können, da die bisherigen Standorte möglichst umfassend erhalten bleiben sollen.“

Das neue Programm schließt nahtlos an das aktuelle Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser II“ an, das Ende dieses Jahres ausläuft. Die Gesamtfördersumme pro Haus bleibt mit jährlich 40.000 Euro unverändert. Der Bund übernimmt davon wie bisher auch 30.000 Euro, während der Kofinanzierungsanteil von Kommune, Landkreis oder Land 10.000 Euro beträgt.

Neu ist, dass die Fördermittel zukünftig flexibler als bisher für Personal- oder Sachkosten eingesetzt werden. Die bisherige Vorgabe, nach der für Personalkosten nur max. 20.000 Euro der Fördermittel eingesetzt werden dürfen, wird gestrichen „Damit erhalten die Mehrgenerationenhäusern noch mehr Freiheit in der Gestaltung ihrer Arbeit und können sich noch stärker an den verschiedenen Ausgangssituationen vor Ort anpassen“, betonte Stracke.

Inhaltlich hat das Programm in Zukunft zwei Schwerpunkte: zum einen ist die Gestaltung des demografischen Wandels verpflichtend, zum anderen kann zusätzlich auch ein Schwerpunkt auf die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte gelegt werden.

Die Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinie und der Start des Interessenbekundungsverfahrens sind für April 2016 geplant. Parallel dazu soll es bundesweit Informationsveranstaltungen geben. Antragssteller können wie bisher kommunale und freie Träger sein.

„Die jetzt erreichte langfristige Förderung unterstreicht die Bedeutung und die Wertschätzung, die der Bund der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser entgegenbringt. Sie sind gerade im Allgäu wertvolle Begegnungsorte, die Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen. Es ist toll, dass dieses wichtige Arbeit in unseren Kommunen nun auch in den nächsten Jahren weitergehen kann“, sagte Stracke abschließend.

Hintergrund:

Im Bundeswahlkreis Ostallgäu werden derzeit vier Mehrgenerationenhäuser vom Bund gefördert.

Dies sind im Einzelnen:

- Generationenhaus Kaufbeuren e.V., Kaufbeuren
- LichtTalente e. V., Memmingen
- Mitanand, Roßhaupten
- MehrGenerationenHaus "Die Gute Stube", Bad Wörishofen

© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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