31.07.2013
WK

Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ab dem 1. August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige. „Damit verbessern wir für viele Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", erklärte CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke.

In den vergangenen fünf Jahren hat Bayern die Zahl der Kita-Plätze vervierfacht. Seit 2008 sind in den Landkreisen Ostallgäu und Unterallgäu sowie den kreisfreien Städten Kaufbeuren und Memmingen insgesamt 1.603 Plätze neu geschaffen worden. Der Bund hat diese mit fast 13 Mio. Euro gefördert, der Freistaat Bayern mit rund 16,6 Mio. Euro. "Bund und Land unterstützen unsere Kommunen tatkräftig beim Ausbau der notwendigen Betreuungsangebote. Sie bekennen sich damit eindrucksvoll zu ihrer Verantwortung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern", so Stracke.

„Es muss unser gemeinsames Ziel bleiben, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote vor Ort zu schaffen. Der Freistaat Bayern hat deshalb sein Investitionsprogramm für die Kommunen bis Ende 2014 verlängert. Der Bund unterstützt die Qualität der Kindertagesbetreuung ab 2015 dauerhaft mit jährlich 845 Mio. Euro", sagte Stracke.

Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau der Kita-Plätze für unter Dreijährige bis 2014 5,4 Mrd. Euro zur Verfügung. Auch nach dem 1. August 2013 stehen für den Bau weiterer Plätze noch 160 Mio. Euro aus Bundesmitteln bereit.