28.01.2013
WK

„Regionale Produkte sind einfach erkennbare Qualität von vor Ort“ MdB Stracke besucht Feinkäserei Stich

Ruderatshofen – Bereits in der vierten Generation setzt das traditionsreiche Familienunternehmen,  die Feinkäserei Stich, in Ruderatshofen auf das Motto „von der Region, in der Region, für die Region“, betont Geschäftsführer Laurent Stich im Gespräch mit dem hiesigen CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke. Der Bundespolitiker stattete dem Familienunternehmen, das 32 Mitarbeiter beschäftigt, kürzlich einen Besuch ab, um sich mit Stich und Clemens Rück, Verkaufsleiter, über die Herausforderungen des Familienbetriebs auszutauschen.

Seit dem 3. April 2012 verarbeitet die Feinkäserei  Stich nicht mehr nur Milch zu diversen Käsespezialitäten wie dem Schloßkäse oder dem Romadur, sondern füllt auch Allgäuer Frischmilch ab. „Wir sind immerhin das Milchland Nummer eins in Deutschland“, hebt Stich hervor und führt aus: „Da lag es doch einfach auf der Hand Frischmilch abzufüllen und auf diese Weise dem Verbraucher wieder den ursprünglichen Geschmack der Milch näherzubringen.“ „Die Ursprünglichkeit der vollmundige und frische Geschmack der Milch ist in der Frischmilch der Feinkäserei Stich einfach schmeckbar“, hebt Rück die Besonderheit der Frischmilch aus dem Allgäu hervor. Hingegen schmecke die H-Milch eher karamellig und habe mit dem eigentlichen Geschmack von Milch nicht viel zu tun, so Stich. Die Allgäuer Frischmilch werde vom Verbraucher gut angenommen und „wir sind absolut zufrieden“, berichtet der Geschäftsführer der Käserei. „Diese naheliegende Idee Allgäuer Frischmilch dem Verbraucher näher zu bringen, halte ich für großartig. Denn der Verbraucher weiß, was er für eine Top-Qualität im Allgäu bekommt und schätzt diese auch“, unterstreicht Stracke und führt aus: „Auf diese Weise bleibt die Wertschöpfung vor Ort in der Region und das ist genau das Richtige.“ Auch in den Supermärkten sei der Trend Richtung Regionalität immer stärker erkennbar, berichten Rück und Stich. Seit zirka einem Jahr wird im Handel „verstärkt auf regionale Produkte gesetzt“, so Rück. „Regionale Produkte sind einfach erkennbare Qualität von vor Ort“, so Stracke.

Mit dem neuen Jahr käme es auch in der Feinkäserei Stich zu einigen Neuerungen. „Wir bringen zwei neue Käsesorten auf den Markt“, so Stich. Das Sortiment wird um die beiden Weichkäse „St. Jakobi“ und „Aloisius“ erweitert. Geschmacklich durfte sich bereits der CSU-Bundespolitiker bei seinem Besuch von den beiden neuen Weichkäsen überzeugen. „Beide sind wirklich sehr hochwertige und cremige Käse“, lautete Strackes Urteil nach der Verkostung.  Dabei sei der „Aloisius“ nicht ganz so würzig wie der „St. Jakobi“. „Beide Käse sind hervorragend für die Brotzeit geeignet“, so Stracke. Doch nicht nur zur Brotzeit, sondern auch warm seien die beiden Weichkäse ein Gedicht, so Stich und Rück. Die neuen Weichkäse können mit ihrer kleinen Holzschale, in der sie verkauft werden, einfach in den Ofen gestellt und als kleines Käsefondue mit Brot- und Gemüsesticks verzehrt werden. „Einfach oben den Käse kreuzförmig einschneiden und für ein paar Minuten in den heißen Ofen stellen“, erläutert Stich.

„Die Feinkäserei Stich mag ein kleines Familienunternehmen sein, aber mit ihrem Ideenreichtum und der Verbundenheit zur Region ist der Betrieb ganz groß“, lautete das Fazit Strackes nach seinem Besuch. 

Geschäftsführer Laurent Stich (v. li.), MdB Stephan Stracke und Clemens Rück, Verkaufsleiter

Geschäftsführer Laurent Stich (v. li.), MdB Stephan Stracke und Clemens Rück, Verkaufsleiter