28.10.2015
BT

Stephan Stracke macht Allgäuer Kommunen auf den Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“ aufmerksam

„Drogen- und Suchtprävention findet vor allem vor Ort, in der Kommune statt. Auch die Allgäuer Landkreise, Städte und Gemeinden haben sich in den letzten Jahren sehr engagiert und gute Konzepte in der Suchtprävention geschaffen“, erklärt Stephan Stracke (CSU). Deshalb fordert der Allgäuer Bundestagsabgeordnete alle Allgäuer Kommunen dazu auf, sich mit Ihren Projekten beim Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“ zu bewerben. Für vorbildliche Strategien werden Preisgelder von insgesamt 60.000 Euro vergeben. Bewerbungen sind bis 15. Januar 2016 möglich.

Der Bundeswettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU) mittlerweile zum siebten Mal ausgeschrieben. Unterstützt wird der Wettbewerb von den kommunalen Spitzenverbänden und vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung.

Dieses Jahr werden Maßnahmen aus dem gesamten Spektrum suchtpräventiver Arbeit gesucht. Die Beiträge können sich sowohl auf spezifische Suchtstoffe wie Alkohol, Tabak oder Cannabis konzentrieren, als auch suchstoff- und altersübergreifend angelegt sein. Ebenso können auch Maßnahmen für nicht stoffgebundene Süchte wie zum Beispiel pathologisches Glücksspiel oder zur Online-Sucht eingereicht werden. Antragsberechtigt sind auch Kooperationen zwischen Krankenkassen und Kommunen. Hierzu hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt.

Bei allen Bewerbungen muss es sich um bereits realisierte oder in der Umsetzung befindliche Maßnahmen handeln. Geplante Vorhaben werden nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Bewerbungsunterlagen werden auf www.kommunale-suchtpraevention.de zur Verfügung gestellt.