08.02.2013
WK

Durch innovative Ideen, Energiesparpotentiale nutzen MdB Stracke tauscht sich mit Joma-Geschäftsleitung über die neuesten Trends im Bereich der Dämmung aus

Holzgünz – Seit nunmehr 100. Jahren dreht sich bei der Familie Mang alles um die richtige Dämmung. Gefeiert werden soll dieses Jubiläum in diesem Frühjahr mit einem großen Fest. Bei seinem Besuch der JOMA-Dämmstoffwerk GmbH konnte der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke dem traditionsreichen Familienunternehmen der Familie Mang schon vorab bescheinigen: „Sie führen ein solides, mittelständisches Unternehmen, das für Qualität und innovative Lösungen auf höchstem Niveau steht.“ Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Roland Mang, dem Geschäftsführenden Gesellschafter, Josef F. Mang, sowie dem Produktmanager Matthias Mang interessierte sich der Bundespolitiker vor allem für die neuesten Trends im Bereich der Dämmung. „Denn gerade im Gebäudebereich liegen große Potentiale zur Energieeinsparung sowie zur Steigerung der Energieeffizienz“,  hob Stracke in diesem Zusammenhang hervor. Umso ärgerlicher sei es, dass erst im Dezember 2012 im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen gescheitert ist. „SPD und Grüne haben in Sonntagsreden auf das Ende der Kernkraft gedrängt, blockieren aber in der Praxis die Energiewende. Das ist unverantwortlich“, so Stracke und führt aus: „Trotz der Weigerung von Rot-Grün nimmt der Bund seine Verantwortung wahr. Für die energetische Sanierung von selbstgenutztem oder vermietetem Wohnraum werden 300 Millionen Euro jährlich im Rahmen eines Zuschussprogramms der KfW zur Verfügung gestellt. Die Mittel können bereits abgerufen werden.“ „Unser Jalousiekasten ist eine der Innovationen der vergangenen zwei Jahre“, so Matthias Mang. Durch diesen können Wärmebrücken minimiert werden. Gerade beim Thema Schimmel sei die Minimierung von Wärmebrücken wichtig, „denn Schimmel hat nichts mit dem Dämmstoff zu tun, sondern Schimmel gibt es immer nur dort, wo ich Wärmebrücken habe“, erläuterte Josef F. Mang. Zusätzliche Vorteile des Jalousiekastens: Er ist nicht nur einfach zu montieren, sondern alle Maße sind flexibel. Somit kann der Kasten in alle Passivhäuser unproblematisch eingebaut werden. „Ich habe durch den neuartigen Jalousiekasten keinen Wärmeverlust mehr“, so Matthias Mang und Roland Mang ergänzt: „Und immerhin ist der Sinn der Energetischen Sanierung, dass ich so wenig Wärme als möglich verliere und somit weniger heizen muss.“ Während die Energetische Sanierung beim Eigenheimbesitzer angekommen sei, spiele die Sanierung im Bereich des Gewerbes noch keine Rolle, so die Mangs. Dies werde sich jedoch bei steigenden Energiekosten in kommenden Jahren noch ändern müssen. Auch das Thema des Lärms werde noch zu wenig beachtet. „In vielen Produktionshallen ist es einfach noch viel zu laut“, betonte Josef F. Mang. Als Mitglied des Ausschusses für Gesundheit sieht  Stracke bei dieser Thematik Handlungsbedarf. „Denn zu viel Lärm kann auf die Dauer krank machen. Ich kann mir daher durchaus gut vorstellen, dass eine Betriebliche Gesundheitsfürsorge  sich auch mit Lärmvermeidungsstrategien beschäftigen könnte“, so der Bundespolitiker. Auch in Schulen spiele das richtige Dämmen der Decken zur Vermeidung von Lärm eine wichtige Rolle.

Ihrem Slogan „Wir sind die Problemlöser für ihr Projekt“ macht das mittelständische Unternehmen Joma, das in Holzgünz rund 60 Mitarbeiter beschäftigt und in ihrem Zweigwerk in Gera (Thüringen) zirka 30, alle Ehre. Denn auch die Sanierung von Altbauten stellt für das Familienunternehmen kein Problem dar. „Ich kann heutzutage optisch so energetisch Sanieren, dass ein altes Gebäude trotzdem auf dem Stand eines Passivhauses ist“, unterstreicht Matthias Mang. „Wir brauchen Unternehmen wie den Familienbetrieb Joma, der uns als verlässlicher Partner beim energetischen Sanieren zur Seite steht. Denn nur durch innovative Ideen, dem richtigen Gespür für die Zukunftsthemen sowie Erfindungsgeist können wir die Energieeinsparpotentiale nutzen und so langfristig unseren Energiebedarf nachhaltig senken“, so Stracke abschließend. 

Geschäftsführer Roland Mang (v.li.), CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Geschäftsführender Gesellschafter, Josef F. Mang, sowie dem Produktmanager Matthias Mang

Geschäftsführer Roland Mang (v.li.), CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke, Geschäftsführender Gesellschafter, Josef F. Mang, sowie dem Produktmanager Matthias Mang