08.06.2015
BT

Bund-Länder-Städtebauförderprogramm 'Stadtumbau West': 540.000 Euro für Buchloe

Aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm 'Stadtumbau West' erhält Buchloe in diesem Jahr 540.000 Euro. Die Mittel werden hälftig vom Bund und vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Dies teilte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) anlässlich der jetzt bekannt gewordenen Zuteilung der Mittel an die Programmkommunen mit. „In Schwaben können wir zehn Städte und Gemeinden mit rund 4,6 Millionen Euro unterstützen. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen damit rund 7,8 Millionen Euro zur Verfügung.“

Die Stadt Buchloe plant im Programmjahr 2015 die Umgestaltungsmaßnahmen um den Bahnhof voranzutreiben. So soll das ehemalige Postgebäude am Bahnhof zum Kultur- und Bildungshaus (Bücherei/Volkshochschule) umgebaut werden. Die Stadt Buchloe ist seit 2014 im 'Stadtumbau West-Programm' aktiv. Seither haben Bund und Freistaat die Belebung des Bahnhofsumfelds mit insgesamt 660.000 Euro bezuschusst.

„Es freut mich sehr, dass die Stadt Buchloe erneut Fördermittel aus dem Programm erhält, um gemeinsam mit ihren Bürgern und der örtlichen Wirtschaft neue Impulse für eine attraktive Innenstadt zu setzen“, so Stracke abschließend.

Hintergrund:

Bayernweit stehen im Städtebauförderprogramm 'Stadtumbau West' 2015 insgesamt 113 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 36,5 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 54,9 Millionen Euro. Von den 113 Programmkommunen liegen 96 im ländlichen Raum, knapp 84 Prozent der Fördermittel fließen in diesen Bereich. Wesentliche Förderschwerpunkte des Programms sind die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.