03.04.2013
WK

„Genau die richtige Botschafterin“ MdB Stracke schickt 16-jährige Türkheimerin für ein Jahr in die USA

Türkheim/Kaufbeuren – Ein Jahr in der Ferne Erfahrungen sammeln, Herausforderungen meistern und neue Freundschaften schließen: Zu einem einjährigen Studienaufenthalt in den USA bricht die 16-jährige Ida Mußack aus Türkheim noch im Sommer dieses Jahres auf. CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke hat die Schülerin für das Parlamentarische Patenschafts-Programm, kurz PPP, ausgewählt und ihr nun als leicht verspätete Osterüberraschung seine Entscheidung mitgeteilt. Ihre Mama Gabriele und sie hätten kleine Freudentränchen in den Augen gehabt, als das Glückwunschschreiben zusammen mit der Einladung ins Kaufbeurer Wahlkreisbüro des Bundespolitikers gekommen sei. „Ich habe mich so gefreut und konnte es erst gar nicht richtig fassen“, so die 16-Jährige.

„Ida strahlt für mich eine enorme Lebensfreude aus und ich bin davon überzeugt, dass sie genau die richtige Botschafterin für Deutschland und vor allem für unsere Region ist“, so Stracke, der für den einjährigen USA-Aufenthalt als Pate fungiert. Die Lebensfreude der Schülerin bringt sie seit ihrem vierten Geburtstag beim Tanzen im Faschingsverein zum Ausdruck. Daher verwundert es kaum, dass die Türkheimerin gerne auch das Tanzbein in den USA schwingen möchte. „Cheerleading würde mich sehr interessieren“, hebt sie hervor.

Auf die Frage des Bundestagsabgeordneten Stracke wie es dazu kam, dass Mußack sich für das PPP beworben habe, antwortete die 16-Jährige: „Ich wollte schon immer ins Ausland. Meine Englischlehrerin hat dann von dem PPP im Unterricht erzählt und zu Hause habe ich dann einfach noch recherchiert. Für mich kam von Beginn an bloß die USA in Frage. Dieses riesige Land hat mich schon immer fasziniert.“ Dabei sei es ihr eigentlich egal, wohin es sie in dem großen Land verschlägt. „Küste wäre allerdings schon schön. Egal, ob West- oder Ostküste“, so die Schülerin.

Ihre Verantwortung als angehende Botschafterin für ihr Land und ihre Region nimmt sie aber bereits jetzt ernst: „Ich will auf jeden Fall in Amerika ganz viel über die Lebensweise in Deutschland berichten.“ Bayerische Küche wie Kässpatzen möchte sie für ihre Gastfamilie auch kochen. „Ich bin gespannt, ob ihnen das schmecken wird“, so Mußack. „Ich habe gar keinen Zweifel, dass du dich in dein Leben in den USA gut einfühlen und mit ganz vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck zurückkehren wirst. Das PPP bietet einfach eine hervorragende Möglichkeit, um zwischen den beiden Ländern Brücken zu bauen und die gegenseitigen Beziehungen auszubauen“, hob Stracke hervor. Derzeit stehen weder der Ausreisetermin noch die Gastfamilie und der Wohnort in den USA fest. Aber Mutter Gabriele Mußack hofft bereits jetzt, dass „sie sich wie zu Hause fühlt“.

Wer sich auch für das PPP interessiert, kann sich im Internet auf www.bundestag.de/ppp informieren.

MdB Stracke und Ida Mußack

MdB Stracke und Ida Mußack