29.04.2015
BT

Umfassende Versorgung, Pflege und Betreuung von Schwerkranken in der letzten Lebensphase

Anlässlich der heutigen Beschlussfassung des Bundeskabinetts über den Gesetzesentwurf zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz) erklären der gesundheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke MdB, sowie die zuständige Berichterstatterin, Emmi Zeulner MdB:

"Schwerkranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung. Dafür ist eine gute Hospiz- und Palliativversorgung in unserem Land unabdingbar. Sie muss an den Orten gewährleistet sein, an denen die Menschen ihre letzte Lebensphase verbringen – sei es im häuslichen Umfeld, in stationären Pflegeeinrichtungen, Hospizen oder Krankenhäusern. Mit dem Gesetz wird die flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland durch gezielte Maßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung gestärkt. Es werden Anreize zum weiteren Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung gesetzt und die Kooperation und Vernetzung in den relevanten Versorgungsbereichen gefördert. Die Versicherten werden besser über entsprechende Angebote informiert, damit die letzte Lebensphase selbstbestimmt und bestmöglich begleitet verbracht werden kann", sagt Stephan Stracke.

"Als CSU setzen wir uns bereits seit langer Zeit für den weiteren Ausbau und die Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung ein. So haben wir den vorliegenden wichtigen Gesetzentwurf maßgeblich vorangetrieben insbesondere durch den einstimmigen CSU-Vorstandsbeschluss 'Miteinander bis ans Lebensende – Leben gestalten statt Sterben organisieren‘. In dem Beschluss haben wir uns, wie es jetzt auch im Gesetzentwurf der Bundesregierung verankert ist, für die systematische Weiterentwicklung der regionalen ambulanten sowie stationären Hospiz- und Palliativversorgung stark gemacht mit dem Ziel, allen Patienten flächendeckend einen verlässlichen und gleichen Zugang zu gewähren. Vor allem verringert eine gute Hospiz- und Palliativversorgung auch den Wunsch nach 'Sterbehilfe‘ erheblich, da dadurch dem Sterbenden Schmerzfreiheit und Selbstbestimmung zurückgegeben wird", sagt Emmi Zeulner.

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