19.12.2014
BT

Über 2000 Förderzusagen der KfW Bank im Allgäu im Jahr 2013

Nach Informationen der KfW, der größten deutschen Förderbank, wurden im Jahr 2013 in den Landkreisen Ost- und Unterallgäu sowie in den Städten Kaufbeuren und Memmingen über 2230 Förderzusagen mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro erteilt. Darauf weist der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hin und erklärt: „Dass die Angebote der KfW im Allgäu so aktiv angenommen werden, ist ein großer Erfolg“.

Mit 940 Zusagen und einem Volumen von 70 Millionen Euro wurden die meisten Projekte im Ostallgäu bewilligt. Das höchste Fördervolumen wurde im Unterallgäu mit 90 Millionen Euro verteilt auf 906 Zusagen zugesagt. In Kaufbeuren wurden 199 Förderzugsagen mit einem Volumen von 20 Millionen Euro und in Memmingen 191 Zusagen (Volumen von 17 Millionen Euro) erteilt.

Schwerpunkte waren dabei insbesondere die KfW-Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz. Mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen fördert die KfW beispielsweise einzelne Sanierungsmaßnahmen, die energetische Komplettsanierung von Immobilien oder den Bau von energieeffizienten Gebäuden. „Das zeigt, dass wir die richtigen Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland setzen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen aktiv dabei unterstützen, Energie noch sparsamer zu nutzen. Denn umso weniger Energie wir verbrauchen, desto weniger müssen wir erzeugen. Das trägt maßgeblich zum Gelingen der Energiewende bei“, sagte Stracke.

Diese erfolgreichen Programme werden mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE), der Anfang Dezember vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, weiterentwickelt. „Mit den Maßnahmen des NAPE wollen wir die Anreize für diejenigen, die ihr Haus, ihre Wohnung oder ihre Gewerbegebäude energetisch sanieren wollen, noch einmal verstärken“, so Stracke abschließend.

Hintergrund:

Die wichtigsten Maßnahmen des NAPE sind der Vorschlag zur Einführung einer steuerlichen Förderung von energetischen Gebäudesanierungen, die Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms und wettbewerbliche Ausschreibungen für Energiesparprojekte mit einem angestrebten Fördervolumen im dreistelligen Millionenbereich pro Jahr.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energieeffizienz/nape,did=671874.html