16.04.2013
Stracke / Pschierer

Entscheidung bis spätestens Juni erwartet MdB Stracke und Finanzstaatssekretär Pschierer streichen Vorteile einer privatisierten Flugsicherungsausbildung heraus

Allgäu – Intensiv geworben haben Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer (CSU) und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) bei Gesprächen am vergangenen Freitag und Samstag für Ausgleichsmaßnahmen für Kaufbeuren in Folge der Schließung des Bundeswehrstandortes in 2017. Zentrales Thema war die Privatisierung der Flugsicherungsausbildung. „Wir haben deutlich gemacht, dass die Flugsicherungsausbildung in zivil-militärischer Partnerschaft ein wichtiger Baustein in der Konversion ist. Es geht um den Erhalt von hochqualifizierten Arbeitsplätzen“, heben Stracke und Pschierer hervor.

Zunächst fand am vergangenen Freitag ein Gespräch mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Thomas Kreuzer MdL am Rande der Delegiertenversammlung der CSU Schwaben in Augsburg statt. Bereits einen Tag später suchten Pschierer und Stracke das gemeinsame Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt MdB, sowie dem Staatskanzleichef Kreuzer in München. Hintergrund des Gesprächs war es einerseits aktiv für die Fortführung der Flugsicherungsausbildung zu werben und andererseits die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung sowie des Bundes bei der Konversion in Kaufbeuren zu koordinieren. „Für den Freistaat Bayern hat die Flugsicherungsausbildung eine hohe Bedeutung. Wir haben daher ein großes Interesse daran, dass diese auch in Zukunft in Kaufbeuren fortgeführt wird“, so Kreuzer. Auch Staatssekretär Schmidt, der sich frühzeitig  für zivil-militärische Kooperationen am Standort Kaufbeuren ausgesprochen hat, ist sich der Wichtigkeit einer solchen Ausbildung für Kaufbeuren und die Region sehr bewusst. Derzeit müssen jedoch die Ergebnisse des laufenden Interessenbekundungsverfahrens abgewartet werden. Hierbei käme es zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Privatisierung auf die eingereichten Angebote der Unternehmen an. Er rechne damit, dass eine Entscheidung des Bundesministers spätestens im Juni zu erwarten sei.  

„Die beiden Gesprächen waren wichtig, um sich noch einmal über den aktuellen Sachstand auszutauschen. Wir werden auch in Zukunft an dem für Kaufbeuren und die Region äußerst wichtigen Thema dran bleiben und uns für die Fortführung der Flugsicherungsausbildung einsetzen“, so Stracke und Pschierer.

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