12.11.2014
BT

Interessensbekundungen für das Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ ab sofort möglich

Die Große Koalition hat sich dafür eingesetzt, die soziale Stadtentwicklung in dieser Legislaturperiode wesentlich zu stärken. „Das ist gelungen. Wir haben die Bundesmittel für das Städtebauförderungsprogramm ‚Soziale Stadt‘ deutlich aufgestockt: von 40 Millionen auf 150 Millionen Euro“, erklärte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU).

Das bewährte ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" (BIWAQ)" kann nun in weiterentwickelter Weise fortgesetzt werden.

Für die Förderrunde 2015 bis 2018 wurde das Interessenbekundungsverfahren gestartet. Dafür stehen bis zu 90 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und bis zu 64,5 Millionen Euro des Bundes zur Verfügung.

„Wir lenken weitere Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds gezielt in die Quartiere der Sozialen Stadt. Dort können gebietsbezogene Maßnahmen zur Arbeitsmarktförderung mit städtebaulichen Investitionen der sozialen Stadterneuerung wirkungsvoll verzahnt werden“, so Stracke weiter. Förderfähig sind passgenaue, mehrjährige Projekte (bis zu 4 Jahren, max. 2 Mio. Euro pro Projekt), die die Chancen der Bewohnerinnen und Bewohner (ab 27 Jahren) auf Arbeit und Ausbildung verbessern und zur Stärkung der lokalen Ökonomie beitragen.

Interessierte Kommunen (mit Fördergebieten der Sozialen Stadt) sind ab sofort aufgerufen, sich mit einer Interessenbekundung beim Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung bis zum 12. Dezember 2014 in Bonn zu bewerben.

Die Förderrichtlinie, die die Inhalte des neuen Programms beschreibt, sowie weitere Informationen sind auf www.biwag.de eingestellt.

Quelle: http://www.biwaq.de

Quelle: http://www.biwaq.de