13.09.2014
WK

Gedenkstunde im Deutschen Bundestag

Berlin/ Allgäu – Am vergangenen Mittwoch nahm der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages an den Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 teil. An diesem schicksalshaften Tag überfielen deutsche Truppen Polen.

Um 9.00 Uhr versammelten sich alle Mitglieder des Deutschen Bundestages im Parlamentssaal. Zur Begrüßung sprach Bundespräsident Professor Dr. Norbert Lammert. Die Gedenkrede hielt der polnische Staatspräsident Bronislaw Komorowski. Komorowski nutze seine Rede dazu, „das Wunder der Versöhnung“ zwischen Polen und Deutschland nach dem verheerenden Weltenbrand des 2. Weltkrieges zu würdigen. „Dies ist eine einmalige Geschichte der Versöhnung, die der Millionen Gräber gedenkt, an die mit dem Rauch der Krematorien aufsteigende Asche, an die Ruinen des aufständischen Warschaus, aber auch an die Trümmer Berlins erinnert, die wunderbare Tradition des Jahres 1989 trägt und eine neue Hoffnung für Europa und die Welt aufbaut.“ Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 führte dazu, dass die „Autobahn der Freiheit“ auch die Staaten im Osten Europas erreichte. Mit Blick auf die Ukraine forderte er, die „Östliche Partnerschaft der EU aufrechtzuerhalten“.

„Die heutige Gedenkstunde ist Ausdruck der Bestürzung und Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen, die millionenfach unsägliches Leid gebracht haben“, so der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke. „Indem wir an diese deutsche Schuld erinnern, bekräftigen wir zugleich die Verpflichtung, an der gemeinsamen Zukunft eines gemeinsamen und freien Europa zu bauen.“