15.09.2014
WK

MdB Stracke heißt die junge Fotografin Bianca Maier nach ihrem Jahr in den USA in Deutschland willkommen

Kaufbeuren – Sie betrachtet die Welt am liebsten durch den Sucher ihrer Kamera: Die gebürtig aus Baden-Württemberg stammende Bianca Maier hat vor etwas mehr als einem Jahr in Mauerstetten ihre Ausbildung zur Fotografin abgeschlossen. Kurz nach dem Abschluss ging für die 25-Jährige das Abenteuer USA los. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke hatte die in Kaufbeuren lebende Fotografin vergangenes Jahr für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) für junge Berufstätige ausgewählt.

Rund eine Stunde von Chicago entfernt, hat Bianca Maier in den USA bei einer Gastfamilie gelebt. Sie hat dort zunächst ein Gemeindecollege besucht und im Anschluss bei verschiedenen Fotografen Erfahrungen gesammelt. „Das Heimweh war schon manchmal da“, verrät die 25-Jährige dem CSU-Bundespolitiker nach ihrer Rückkehr nach Deutschland.

„Ich habe ganz tolle Menschen in den USA kennengelernt und wahnsinnig viel von dem Land gesehen. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal machen und für ein Jahr in die USA gehen“, lautet das Resümee der Fotografin. Das Jahr sei zwar von Höhen und Tiefen geprägt gewesen, doch gerade dies habe sie auch stärker gemacht und „ich habe gelernt, dass ich mich auch manchmal einfach durchbeißen muss“. Sofort aufgefallen ist dem Bundespolitiker in dem Gespräch mit der 25-Jährigen, dass „du sehr reflektiert über dein Jahr in den USA berichtest und du viel selbstbewusster geworden bist“.

Vor allem die letzten drei Monate ihres USA-Aufenthalts seien in der Gastfamilie recht turbulent gewesen. Einer ihrer Gastbrüder hatte zu diesem Zeitpunkt den lang ersehnten Anruf bekommen, dass er ein neues Herz bekommt. „Zwei Jahre hatte die Familie auf diesen Anruf gewartet“, so Bianca. In der Zeit zuvor hat die junge Fotografin für die Familie ab und an gekocht. „Spätzle gab es natürlich und ich habe ihnen ein bisschen deutsch beigebracht“, so Bianca.

Ihre Leidenschaft für die Fotografie hat sich in dem einen Jahr in den USA nur noch mehr gefestigt. „Am College habe ich beispielsweise einen Produktfotografiekurs belegt. So etwas habe ich zuvor noch nie gemacht. Es war einfach spannend und ich habe sehr viel gelernt“, berichtet Bianca. Auch bei einigen Hochzeiten hat die Fotografin assistiert. Für immer in Erinnerung wird ihr auch ein Shooting bleiben. „Acht Models an einem Tag habe ich fotografiert. Es war wirklich stressig. Aber ich war so stolz auf das Endprodukt“, strahlt die Fotografin. Gerade der Bereich „Fashion“ und „Beauty“ hat der jungen Kaufbeurerin viel Freude gemacht und „meine Liebe zur Fotografie nur noch mehr gefestigt“, so Bianca. „Ich bin absolut begeistert, dass du dein Jahr in den USA auf so hervorragende Weise auch für deine berufliche Qualifikation genutzt hast“, so Stracke.

„Ich hätte nie gedacht wie sehr mich dieses Jahr in den USA prägt und weiterbringt“, so Bianca, die derzeit fleißig Bewerbungen in Deutschland schreibt. „Ich bin der festen Überzeugung, dass du mit deinen top Erfahrungen und Qualifikationen schnell einen neuen Job als Fotografin finden wirst“, so Stracke. Wer mehr über die Fotografin und ihr Jahr in den USA erfahren möchte, kann auch auf Biancas Homepage www.bianca-maier.com nachlesen und vor allem einige ihrer Fotos in Augenschein nehmen.

„Das PPP ist und bleibt, gerade auch für junge Berufstätige, eine tolle Möglichkeit, um nicht nur die Sprachkenntnisse in Englisch zu verbessern, sondern auch einen anderen Blickwinkel sowie breiteren Horizont zu bekommen“, macht der Bundespolitiker Werbung für das PPP. Wer selbst einmal amerikanische Luft schnuppern möchte, kann sich einfach auf www.bundestag.de/ppp erkundigen und sich online bewerben.