02.09.2014
WK

737.000 Euro Städtebauförderungsmittel für Kaufbeuren

Kaufbeuren – 737.000 Euro erhält die Stadt Kaufbeuren aus dem Fördertopf der Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative „Soziale Stadt“ in diesem Jahr. Dies teilt CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke mit. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die soziale und wirtschaftliche Stabilisierung in den Quartieren und Ortsteilen“, so Stracke.

Nach Aufstockung des Programms „Soziale Stadt“ kann die Stadtteilsanierung in Neugablonz ab diesem Jahr wieder im Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ wieder unterstützt werden. „Ich freue mich sehr, dass Kaufbeuren erneut Fördergelder erhält, um die Attraktivität des Stadtteils Neugablonz weiter auszubauen“, so Stracke. Bereits in der Vergangenheit waren aus diesem und dem Programm „Leben findet Innenstadt – Aktive Zentren“ rund 4,6 Millionen Euro in den Stadtteil geflossen. Im Fokus der Aufwertung des Stadtteilzentrums steht der „Neue Markt“. „Zur Stärkung des Einzelhandels konnten zwei Magnetbetriebe in direkter Nachbarschaft zum zentralen Platz angesiedelt werden“, so Stracke. 2014 wird nun ein weiterer Bauabschnitt des „Neues Marktes“ mit Mittels aus dem Programm „Soziale Stadt“ gefördert. „In einem weiteren Schritt soll die Attraktivität des Stadtteils als Wohnstandort weiter gestärkt werden“, betont der familienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke.

Der Bund und der Freistaat Bayern unterstützen in diesem Jahr 15 Programmgebiete in Schwaben mit mehr als 4,5 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen mehr als 7,4 Millionen Euro zur Verfügung. Im Programmjahr 2014 werden zwölf schwäbische Kommunen unterstützt, darunter sind drei Städte aus dem Wahlkreis des Bundespolitikers. Neben Kaufbeuren erhält Bad Wörishofen 60.000 Euro und Memmingen wird mit 480.000 Euro gefördert.

„Ein wichtiger Förderschwerpunkt ist die städtebauliche Aufwertung von Wohnquartieren sowie der städtebaulichen und sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden“, so Stracke und führt aus: „Vorrangiges Ziel ist es zudem, in den betreffenden Quartieren die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern“, streicht Stracke heraus.