22.08.2014
WK

MdB Stracke weist auf Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ hin

Allgäu – Das Bundesministerium für Umwelt, Natur, Bau und Reaktorsicherheit hat ein neues Förderprogramm für Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus aufgelegt. „Insgesamt stehen 50 Millionen Euro in den Jahren 2014 bis 2018 zur Verfügung“, teilt CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke mit und führt aus: „Dieses neue Programm ergänzt auf tolle Weise die Städtebauförderung des Bundes, die in diesem Jahr erst von 455 Millionen Euro auf 650 Millionen Euro angehoben werden konnte.“ Es stehen somit insgesamt 700 Millionen Euro für deutsche Städte zur Verfügung.

Förderfähig sind investitionsvorbereitende und konzeptionelle Projekte mit ausgeprägtem städtebaulichem Bezug, insbesondere zählen dazu energetische Erneuerungen im Quartier, Grün ins der Stadt oder auch Denkmalensembles von nationalem Rang. „Das Programm möchte Kommunen unterstützen, die gute und nachhaltige Ideen für die Zukunft ihrer Stadt haben“, so Stracke. Das Programm geht damit auch neue Wege, denn zum ersten Mal wird „explizit das Thema grünere Städte aufgegriffen“, streicht Stracke heraus. Die Projekte können Bestandteil einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme sein, dies ist jedoch keine Fördervoraussetzung. In jedem Fall sei allerding der städtebauliche Bezug des Projektes darzulegen. „Dieser kann darin bestehen, dass das vorgeschlagene Projekt Gegenstand einer städtebaulichen Gesamtstrategie ist oder auch sich aus einem integrierten Stadtentwicklungskonzept oder vergleichbaren Planung erschließt“, erläutert der Bundespolitiker.

Bis zum 22. September 2014 können sich die Kommunen Projektanträge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das mit der Umsetzung des Programms beauftragt ist, einreichen. Weitere Informationen gibt es auf www.nationale-staedtebauprojekte.de. Dort stehen auch die Antragsformulare zum Download zur Verfügung. Fragen von Kommunen werden auch per E-Mail an nationale-staedtebauprojekte@bbr.bund.de beantwortet. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch einige Kommunen aus meinem Wahlkreis mit Vorschlägen und Projekten an dem Aufruf beteiligen und diese großartige Möglichkeit versuchen zu nutzen“, so Bundespolitiker Stracke.