18.08.2014
WK

300.00 Euro Städtebauförderungsmittel für Kaufbeuren

Kaufbeuren – In diesem Jahr können im Zentrenprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung 14 Kommunen in Schwaben mit rund 4,4 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützt werden. „Es freut mich außerordentlich, dass unter diesen 14 Kommunen auch drei Städte aus meinem Wahlkreis sind, die Fördergelder erhalten“, betont CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmkommunen damit rund 7,4 Millionen Euro zur Verfügung.

„300.000 Euro erhält die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Mit der Finanzhilfe plant die Stadt aktuell das Umfeld des Kaufbeurer Stadttheaters aufzuwerten“, so Stracke. Mit dem Bund-Länder-Städtebauförderprogram „Aktive Zentren“ unterstützen Bund und Länder die Städte und Gemeinden dabei, die Vielfalt der Zentren zu erhalten und sie insbesondere in Orte gesellschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt langfristig zu bewahren und zudem weiter auszubauen.

Die Kaufbeurer Altstadt, die von 2006 bis 2008 am bayerischen Modellvorhaben „Leben findet Innenstadt“ teilnahm, ist seit Einführung im Jahr 2008 im Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ dabei. Aus diesem Programm flossen seither rund 3 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel vom Bund und dem Freistaat Bayern in die Altstadt. „Konkretes Ziel des Programms ist es, die Attraktivität, insbesondere in den zentralen Geschäftslagen zu verbessern, das kulturelle Angebot zu erweitern und die Besucherfrequenz in der Altstadt zu erhöhen“, so Stracke. Schwerpunkt der Städtebauförderung bildete in Kaufbeuren dabei unter anderem der Umbau des Kaufbeurer Stadtmuseums.

Bayernweit stehen im Zentrenprogramm 2014 insgesamt 97 bayerische Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 30,7 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich zur Bewältigung struktureller Herausforderungen in den zentralen Stadt- und Ortsbereichen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 51,2 Millionen Euro. Von den 97 Programmkommunen liegen 60 im ländlichen Raum, rund 62 Prozent der Fördermittel fließen in diesen Bereich. „Es ist wichtig, dass in den Gemeinden und Städten gemeinsam gehandelt wird, um Innen- und Altstädte als Gute Stuben zu erhalten und attraktiver zu machen. Denn wir wollen langfristig die Wirtschaftskraft unserer Städte erhalten sowie stetig ausbauen. Dafür müssen die Gemeinden und Städte sich aufmachen und gemeinsam in Bündnissen mit Einzelhandel, öffentlicher Hand und der Bürgerschaft unsere Innenstädte aufpolieren“, verdeutlicht Stracke.

Neben Kaufbeuren erhält Memmingen eine Fördersumme von 420.000 Euro und Mindelheim wird mit 300.000 Euro unterstützt.