03.05.2013
WK

„Flexible und passgenaue Lösungen“ MdB Stracke im Gespräch mit der Unternehmensführung von HANS KOLB Wellpappe GmbH & Co. KG

Memmingen/ Buxheim/ Kaufbeuren – HANS KOLB Wellpappe mit Hauptsitz in Memmingen und Werken in Buxheim und Haiterbach (Nordschwarzwald) sowie der Papierfabrik in Kaufbeuren, ist nicht nur ein familiengeführtes Traditionsunternehmen mit rund 850 Mitarbeitern, sondern bietet seinen Kunden auch „äußerst flexible und passgenaue Lösungen an“. So das Resümee des CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke, der kürzlich zusammen mit Buxheims Bürgermeister Werner Birkle das Gespräch mit der Unternehmensführung suchte.

„Jeden Tag produzieren wir stets maßgeschneiderte Verpackungen für über 500 separate Aufträge und verarbeiten dabei 200 Kilometer Wellpappe zu hervorragenden Verpackungslösungen“, hob HANS KOLB Wellpappe-Geschäftsführer Dr.-Ing. Bernhard Ruffing hervor. „Jeder Kunde erhält dabei seine individuelle Lösung. Die Verpackungen sind dabei speziell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten“, ergänzt Marketingleiter Thomas Wund. Auf diese Weise werden jedes Jahr unter anderem rund 65.000 Tonnen Papier verarbeitet, das in Form von Rohpapier aus der eigenen Papierfabrik in Kaufbeuren kommt. Im Zuge dieser Papiererzeugung enstehen jeden Monat hohe Energiekosten.

Die Papierfabrik sei als Eigenverbraucher der Energie, die durch eine neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage produziert wird, von der sogenannten EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) derzeit befreit. Jedoch werde aktuell über eine Aufhebung der Ausnahmeregelung für energieintensive Unternehmen im Bundestag diskutiert. „Die Befreiung der Eigenverbraucher von der EEG-Umlage muss bestehen bleiben“, unterstrich Josef Emons, Prokurist und Leiter IT & Finanzen bei KOLB, im Gespräch mit dem Bundespolitiker. Stracke stimmte Emons zu und erklärte: „Unternehmen wie sie, die energieintensiv sind und im Wettbewerb stehen, dürfen zum Schutz der Arbeitsplätze nicht weiter belastet werden.“ Besonders engagiert ist das Unternehmen auch im Bereich der Ausbildung. „Wir legen großen Wert darauf, dass wir unseren eigenen Nachwuchs ausbilden und dadurch auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, so Dr.-Ing. Ruffing. Zirka 50 Auszubildende in den kaufmännischen und technischen Bereichen von Mediengestalter, Packmitteltechnologen, Drucker, Papiermacher oder auch Industriekaufleute bildet das Unternehmen aus.

Großen Wert auf einen „nachhaltigen, internen Kreislauf“ lege das Unternehmen zudem. „Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Umgang mit den Rohstoffen sind heute neue Schlagwörter für viele Unternehmer. Wir betreiben dies bereits seit den 50iger Jahren“, so Dr.-Ing. Ruffing. Dabei werden beispielsweise Wellpappenabfälle einfach in den Produktionskreislauf zurückgeführt. „Das ist wahre Pionierarbeit“, betonte Bürgermeister Birkle und Dietmar Kempf, Produktionsleiter im Werk Buxheim, ergänzte: „Stets gleichbleibende Qualität hat bei uns oberste Priorität. Unsere rund 4.000 Kunden bekommen jedes Mal aufs neue genau die Verpackungslösung, die ihr Produkt nicht nur schützt, sondern Dank der individuellen Verpackung auch Aufmerksamkeit beim Endverbraucher erzeugt.“ Dem zunehmenden Bedarf an hochwertig bedruckten Verpackungen tragen die Spezialisten im Buxheim Druck-Kompetenzzentrum mit den jüngst getätigten Maschineninvestition für Flexo-HD-Drucke mit bis zu sieben Farben Rechnung. „Sie verstehen es mit Wellpappe umzugehen. Aus einem top Grundprodukt stellen sie eine Vielzahl von hochwertigen und dem Trend entsprechenden Lösungen her – sei es durch einen speziellen Druck, einer Beschichtung oder einer ganz speziellen Form. Ihr Unternehmen arbeitet am Puls der Zeit“, betonte Bundespolitiker Stracke abschließend. 

Stephan Stracke (v.li.), Dr.-Ing. Bernhard Ruffing und Bürgermeister Werner Birkle

Stephan Stracke (v.li.), Dr.-Ing. Bernhard Ruffing und Bürgermeister Werner Birkle