14.05.2014
WK

MdB Stracke bei Festveranstaltung zu Ehren des Künstlers Erich Schickling

Eggisried – Kürzlich hätte der Künstler Erich Schickling (1924 – 2012) seinen 90. Geburtstag feiern können. Schickling lebte und arbeitete in Eggisried, einer Ortschaft in der Nähe von Ottobeuren. Mittlerweile wird der umfangreiche künstlerische Nachlass des Unterallgäuer Künstlers von der Erich-Schickling-Stiftung verwaltet. „Schicklings Werke haben eine unglaubliche Tiefe und Intensität, die mich sehr berühren“, strich CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke anlässlich der Festveranstaltung zu Ehren des Künstlers heraus.

Schicklings Werke sind in zahlreichen Kirchen und auch öffentlichen Räumen in Bayern zu finden. Der Künstler ist für seine Hinterglasbilder und Glasfenster mit Themen aus dem Alten und Neuen Testament bekannt geworden. Bei der Feierstunde, bei der auch Schicklings Ehefrau anwesend war, begrüßte Altlandrat Dr. Hermann Haisch, als Vorsitzender des Förderkreises die Ehrengäste. Ebenso hielt Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern ein Grußwort. Dr. Martin Brüske von der Universität Fribourg hielt einen Festvortrag mit dem Titel „Traum – Schöpfung – Geheimnis: Das Bild und seine Aufhebung im Blick auf Erich Schickling“. Musikalisch abgerundet wurde die Festveranstaltung auf dem Violoncello von Prof. David Grigorian und Prof. Ludmilla Lissovaja am Klavier. „Diese Festveranstaltung war nicht nur ein absoluter Hörgenuss, sondern hat einem noch einmal die wunderbare Schöpfungskraft Schicklings vor Augen geführt“, betonte Stracke.