04.11.2013
WK

Landtagspräsidentin in Neugablonz zu Besuch

Neugablonz – Das Bewahren von Traditionen, Brauchtum und einem kulturellen Leben spielen im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz eine große Rolle. „In Ihren Koffern und Rucksäcken haben die Vertriebenen wahre Schätze mitgebracht: Neben Kultur und Traditionen brachten sie Kreativität, Ideen, einen starken Willen und eine großartige fachliche Kompetenz mit“, betonte CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke. Auf Einladung des Bundespolitikers und des Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer MdL besuchte die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, im Wahlkampf den Kaufbeurer Stadtteil und informierte sich unter anderem im Isergebirgs-Museum über die bedeutende Rolle Neugablonz in der Glas- und Schmuckindustrie.

„Neugablonz ist ein Stadtteil der Vielfalt und des friedlichen sowie freundschaftlichen Miteinanders. Es werden Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen geschlagen und auf hervorragende Weise miteinander verbunden“, so Stracke. Esskultur, Sprache und Geschichte der Vertriebenen spielen im Lebensalltag der Neugablonzer eine wichtige Rolle und werden gepflegt und aktiv erhalten. So gibt es Prasselkuchen bei der Bäckerei „Posselt“ zu kaufen, die Musikgruppe „Mauke“ gibt auf paurisch Rock- und Popmusik zum Besten und in der Leutelt-Stube finden regelmäßig Lesungen statt. „Das kulturelle Erbe wird bewahrt und hat längst Einzug in den Lebensalltag in der neuen Heimat gefunden“, betonte Stracke, der selbst im Stadtteil Neugablonz aufgewachsen ist.