15.09.2013
WK

Mütter nicht abstrafen - MdB Stracke unterzeichnet Unterschriftenliste für „Mütterrente“

Obergünzburg – „Da muss ich gar nicht erst lange überlegen“, mit diesen Worten griff CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke kürzlich am Stand des Frauenbundes Obergünzburg beim Marktfest Günztal zum Stift. Stracke trug sich in die ausliegende Liste des Frauenbundes zum Thema „Mütterrente“ ein.

Der Deutsche Frauenbund e.V. setzt sich zusammen mit seinen Ortsverbänden für eine größere Generationengerechtigkeit im Rentensystem ein. Bislang erhalten Mütter, deren Kinder nach 1992 geboren wurden, jeweils drei Rentenpunkte für jedes Kind. Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, hingegen nur einen Rentenpunkt. „Die Gerechtigkeitslücke wird geschlossen“, strich Stracke heraus. „Als Einstieg werden wir ab 2014 ein zusätzliches Erziehungsjahr pro Kind bei der Rente berücksichtigen“, so Stracke und führt aus: „Dies bedeutet, dass es durchschnittlich 330 Euro mehr Rente im Jahr pro Kind für Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, gibt.“ Außer Frage stehe für den Bundespolitiker, dass die Mütterrente eine Frage der Gerechtigkeit sei. „Viele Frauen, wie auch beispielsweise meine eigene Mutter, haben für die Geburt und Erziehung ihrer Kinder auf Erwerbstätigkeit verzichtet. Dies darf nicht auch noch bestraft werden“, betonte Stracke.

v.l.n.r.: Elisabeth Huber, Resi Norgauer und 1. Vorsitzende Karolina Wegman vom Frauenbund Obergünzburg sowie CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke

v.l.n.r.: Elisabeth Huber, Resi Norgauer und 1. Vorsitzende Karolina Wegman vom Frauenbund Obergünzburg sowie CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke