21.09.2013
WK

Auf Firmenbesuch in Hawangen – Stephan Stracke MdB besucht die Firmen Kollinger, Plersch und Hundegger

Gleich drei High-Tech-Unternehmen unterschiedlichster Art beheimatet die Gemeinde Hawangen im Unterallgäu: die Firma Kollinger Metallbau GmbH, die Firma Plersch Edelstahltechnik GmbH und die Firma Hans Hundegger Maschinenbau GmbH. Gemeinsam mit Martin Heinz, Bürgermeister der Gemeinde, erörterte Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) in Gesprächen mit den Geschäftsführungen und den Mitarbeitern die aktuelle Situation der Betriebe.

Während das Angebot der Firma Kollinger den Metallbau und die Metallverarbeitung umfasst, hat sich die Firma Plersch darauf spezialisiert, professionelle Lösungen für die Bearbeitung von Edelstahl, Stahl und Aluminium anzubieten. Beide Unternehmen sind sehr erfolgreich. So ist die Firma Plersch einer der leitungsfähigsten Systempartner der Blechfertigung in Süddeutschland, während sich die Firma Kollinger zu einem der führenden Metallbau-Zulieferer entwickelt hat. Auf die Frage, wo ihnen trotz dieser Erfolgsgeschichten der Schuh drücke, äußerten sich die Geschäftsführer Franz Kollinger und Robert Persch sehr ähnlich. So sei es einerseits zunehmend schwieriger, geeignete Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Andererseits würden die in den letzten fünf Jahren stark gestiegenen Energiekosten zunehmend am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen nagen. „Deshalb wird es eine der dringendsten Aufgaben der nächsten Wahlperiode sein, das Erneuerbare Energien Gesetz zu überarbeiten“ erläuterte Stracke. „Die Energiewende muss gelingen. Aber dabei muss der Strom für die Unternehmen und die Privatpersonen bezahlbar bleiben“, nahm Stracke die Sorgen der Unternehmer auf.

Über den Beginn einer weiteren Erfolgsgeschichte berichtete Hans Hundegger Stracke im dritten Gespräch. „Du musst etwas für die Zimmerleute tun, wir arbeiten ja noch wie der heilige Josef.“ Diese Worte seines Kunden Jakob Maier inspirierten Hundegger dazu, die weltweit erste vollautomatische Abbundmaschine, eine computergestützte Holzzuschnittanlage, zu entwickeln. „Die Maschinen vereinfachen die Arbeit der Zimmerleute enorm, denn das Holz kann ans Werkzeug gefahren werden und man muss nicht mehr wie früher das Werkzeug ans Holz bringen“, erklärte Hundegger. Seit der ersten Auslieferung einer Maschine 1985 hat sich die Firma Hundegger zum Weltmarktführer mit einem Marktanteil von mehr als 90 Prozent entwickelt. Rund 4.500 Maschinen hat die Firma mittlerweile in 43 Länder ausgeliefert. „Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern wie z.B. Japan boomt der Holzbau. Dies hat großen Einfluss auf die gute wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens“, erläuterte Hundegger.

Alle drei Geschäftsführer wissen aber auch genau, wer an diesen großen Erfolgen einen maßgeblichen Anteil hat: ihre gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeiter. „Die Mitarbeiter sind der größte Schatz unserer Betriebe. Die Kraft zur Innovation wächst aus der Kreativität und den Ideen der Mitarbeiter. Daher ist Wertschätzung auch so enorm wichtig. Dies gelingt hier in Hawangen außerordentlich gut“, zog Stracke zum Abschluss Bilanz.
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