21.09.2013
WK

Alles dreht sich um Saft – Stephan Stracke MdB zu Besuch bei der Firma Danner in Kirchheim

Was macht Danner´s Fruchtsaft so besonders? Dieser Frage gingen der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und Staatssekretär Franz Josef Pschierer MdL (CSU) bei einem Besuch der Danner GmbH in Kirchheim nach. Bereits in der 3. Generation stellt der heimische Familienbetrieb Danner 23 verschiedene Sorten von Fruchtsäften her. Rund eine Million Füllungen sind es pro Jahr. Während eines Rundgangs durch den Betrieb erläuterte Geschäftsführer Jürgen Danner den Abgeordneten die Verarbeitung der Früchte und Herstellung der Säfte.

Äpfel stehen bei Danner an erster Stelle. Diese verarbeitet der Familienbetrieb hauptsächlich zu Direktsaft. Dieser wird im Gegensatz zum Konzentratsaft vor der Einlagerung nicht eingedickt. „Dadurch sind Direktsäfte natürlicher und eindeutig die bessere Wahl“, erläuterte Jürgen Danner. „Wer Wert auf Qualität und Gesundheit legt, kauft Direktsäfte“. Die Besonderheit von Danner´s Fruchtsäften macht dabei die Herkunft der Äpfel aus. So verarbeitet der Betrieb ausschließlich Äpfel von den Streuobstwiesen im Umkreis von ca. 30 km um Kirchheim. „Dies macht den einzigartigen Geschmack der Säfte aus“, waren Stracke und Pschierer sich bei einer kleinen Verkostung nach der Führung einig.

Regionalität wird bei Danner somit groß geschrieben. „Dies ist hervorragend“, lobte Pschierer, „denn zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger legen Wert auf Produkte aus ihrer Heimat“. Es ist gut, dass immer mehr Menschen die regionalen Produkte wertschätzen, denn „Wertschätzung schafft Wertschöpfung in der Region“, so Stracke. Auch der klassische Lebensmittelhandel hat dies erkannt und setzt vermehrt auf solche Produkte. Zu erkennen sind die regionalen Produkte zum Beispiel am Allgäu-Logo, das Geschäftsführer Jürgen Danner in naher Zukunft auf seinen Etiketten anbringen wird. Auf Bundesebene wird der Trend zu Regionalität durch das „Regionalfenster“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauchschutz unterstützt. Ziel dessen ist es, den Verbrauchern verlässliche Angaben zur Herkunft der primär eingesetzten Zutaten zu geben. „ich begrüße die Initiative des Bundesverbraucherschutzministeriums, denn die Verbraucher wollen eine transparente und einfach verständliche Kennzeichnung für regionale Produkte“, erklärte Stracke.

Als Gesundheitspolitiker beleuchtete Stracke abschließend das Thema Zucker genauer. „Ja, Direktsäfte enthalten viel Fruchtzucker, so dass man sie des Öfteren zum Beispiel mit Mineralwasser verdünnen sollte“, empfahl Danner. Aber die Angaben der Nährstofftabelle, in der auch die Richtwerte für die Tageszufuhr der einzelnen Nährstoffe angegeben werden dürfen, geben den Verbrauchern einen genauen Überblick. „Im Gegensatz dazu müssten die Säfte nach der von der Opposition favorisierten Lebensmittel-Ampel rot und damit als schlecht gekennzeichnet werden“, warnte Stracke. „Dies würde den hochwertigen Säften, die reich an natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind, in keiner Weise gerecht werden“, stimmten Stracke und Danner überein.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung hatten die Bürgerinnen und Bürgern Kirchheims vor dem Getränkemarkt die Gelegenheit, mit Stracke und Pschierer zwei Stunden lang ins persönliche Gespräch zu kommen. Bei Brezeln und leckeren Säften wurde dies gerne angenommen.
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