21.06.2019
WK-Büro

Jetzt für die zweite Förderperiode bewerben! Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird fortgesetzt

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums geht 2020 in die zweite Förderperiode. Das Interessensbekundungsverfahren hat Ende Mai begonnen. Aus diesem Grund fordert der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) alle Kommunen und Institutionen auf, sich nun für die nächste Phase des Förderprogramms zu bewerben.

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Um dieses Engagement zu fördern gibt es das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es ist das das finanzstärkste und weitreichendste Programm der Bundesregierung zur Demokratieförderung und Extremismusprävention. 2019 stehen insgesamt 115,5 Millionen Euro zur Verfügung“, führt der Abgeordnete aus.

Die laufende Förderperiode endet zum 31. Dezember 2019. Für die kommende Phase ab 2020 können sich alle Kommunen und Organisationen für Projekte bewerben, die die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllen.

„Ich freue mich, dass das Bundesprogramm nun weitergeführt wird. So werden all jene unterstützt, die sich aktiv für Demokratie und gegen Extremismus einsetzen“, betont Stracke.

Hintergrund:

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt präventiv-pädagogische Arbeit gegen Angriffe auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, insbesondere gegen Rechtsextremismus, islamistischen Extremismus und linken Extremismus sowie Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Es entwickelt zielgerichtete Strategien im partnerschaftlichen Zusammenwirken von Kommunen, Ländern, dem Bund und der Zivilgesellschaft.

Bereits heute fördert der Bund die Beratungsleistungen in allen 16 Ländern in Höhe von insgesamt fast elf Millionen Euro. Das BMFSFJ will die Förderung dieser wichtigen Beratungsangebote deshalb fortsetzen und möchte diese ausbauen. Das Engagement vor Ort soll weiter gestärkt werden.

Nähere Informationen gibt es unter www.demokratie-leben.de.

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