18.09.2013
WK

Treffpunkt für Generationen und Kulturen - Stephan Stracke besucht das Haus der Begegnung in Marktoberdorf

„Hier fühlt man sich wohl, einfach wie zu Hause“, so beschreibt CSU-Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) spontan seinen ersten Eindruck, als er das Haus der Begegnung in Marktoberdorf betreten hatte. Mit der Leiterin des Hauses, Beate Blaha, und sieben ehrenamtlichen Helferinnen kam Stracke bei selbstgemachten türkischen Teigtaschen und türkischem Tee in gemütlicher Runde zu einem Gespräch zusammen. Stracke erfuhr, dass insgesamt ca. 15 bis 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer das Haus zu dem machen, was es ist: eine Begegnungsstätte für Jung und Alt aus unterschiedlichsten Kulturkreisen, die sich hier zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch treffen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Alleinstehenden und vor allem auf Ältere gerichtet. Es sei das Ziel, dass auch Ältere aktiv sind und dabei jung bleiben. Dies begrüßte Stracke ausdrücklich. „Wir leben in einer Gesellschaft des längeren Lebens, das auch im Alter oftmals in guter Gesundheit verbracht wird. Für eine gute Lebensqualität sind soziale Bindungen unerlässlich. Und genau diese werden hier geknüpft und vertieft“, lobte er.

Das Haus der Begegnung bietet unterschiedliche Veranstaltungen und offene Treffs, z.B. Kochkurse, Filmabende, gemeinsames Musizieren oder Vorlesestunden für die Kleinsten. Im Gespräch erfuhr Stracke, dass manche Leute durchaus Hemmungen hätten und sich nicht trauen würden, in das Haus zu kommen. „Aber wir haben hier eine gute Methode entwickelt, der Schwellenangst zu begegnen“, meinte Blaha mit Blick auf die dampfende Teemaschine auf der Küchenzeile. „Mit einer Tasse Tee in der Hand und freundlichen Gesprächspartnern ist das Eis schnell gebrochen.“

Seit der Gründung im Jahr 2011 hat das Haus, das von der Stadt Marktoberdorf und dem Roten Kreuzes getragen wird, eine schnelle und dynamische Entwicklung genommen. Und so lange die Arbeit im Haus so gut weiterläuft, hoffen die Mitwirkenden, dass diese Finanzierung über den bislang zugesagten Zeitraum von fünf Jahren verlängert wird. „Wir machen gute Arbeit und das Haus wird gut angenommen“, erklärte Blaha. Und Stracke ergänzt: „Das Haus der Begegnung ist bereits jetzt ein fester Bestandteil in der sozialen Infrastruktur Marktoberdorfs. Weiter so!“.

"Wir sind jedenfalls sehr zufrieden mit dem, was wir hier in kurzer Zeit miteinander geschaffen haben“, resümiert Leiterin Blaha. „Genau dieses lebendige Miteinander wünsche ich Ihnen auch weiterhin“, sagte Stracke zum Abschluss seines Besuches.
Stephan Stracke MdB und die Leiterin Beate Blaha (1. und 2. v.l.) mit weiteren ehrenamtlichen Helferinnen

Stephan Stracke MdB und die Leiterin Beate Blaha (1. und 2. v.l.) mit weiteren ehrenamtlichen Helferinnen

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