17.09.2013
WK

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer beim Infrastrukturgipfel in Memmingen

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Josef Miller und des Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (beide CSU) war Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer MdB (CSU) beim Infrastrukturgipfel in Memmingen zu Gast. Vor rund 200 Besuchern machte Ramsauer deutlich, das es richtig und wichtig sei, in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Die Blockade-Haltung, die insbesondere die Grünen immer wieder an den Tag legten, sei für ihn unverantwortlich. Eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur sei nötig, damit Deutschland mobil bleibt. Deshalb dürfe man „Projekte nicht verhindern, sondern die Verkehrswege müssen ausgebaut werden“, so der Minister. „Deutschland muss wettbewerbsfähig bleiben. Deshalb unterstütze ich die Forderung des Ministers zum Ausbau der Verkehrswege ausdrücklich“, bekräftigte Bundestagsabgeordneter Stracke (CSU) und führte weiter aus: „Gerade in ländlichen Regionen wie dem Allgäu ist eine leistungsstarke und moderne Verkehrsinfrastruktur für die Menschen und die Wirtschaft existenziell wichtig. Deshalb müsse die B12 auch vierspurig ausgebaut werden.“

Auch zu konkreten Verkehrsprojekten in der Region nahm der Minister Stellung. So zeigte er sich überzeugt, dass die Elektrifizierung der Bahnlinie München-Memmingen-Lindau bis zum Jahr 2020 nun endlich realisiert werden kann. Auf Nachfragen aus dem Publikum versicherte der Minister zudem, dass er den Lärmschutz an Autobahnen für ein wichtiges Anliegen halte. So sei man bei der A 96 in Höhe von Amendingen bereits auf einem guten Weg, zu konkreten Verbesserungen zu kommen. Hinsichtlich des Lärmschutzes an der A 7 versprach er, diesen prüfen zu lassen.

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