10.09.2013
WK

Unkonventionelle Dinge ausprobieren - MdB Stracke besucht den Hof des Ehepaares Wörle in Honsolgen

Honsolgen – Am Rande von Honsolgen liegt der Hof von Ines und Wolfgang Wörle. Beide sind selbstständige LKW-Fahrer und beide teilen eine Leidenschaft: die Landwirtschaft. Seltsam und teils fremd klingende Pflanzen wie Austernpflanze, Maibeere, Knollenziest, Topinambur oder Aroniabeere baut das Ehepaar in ihrer Freizeit auf dem Hof auf einer Fläche von knapp fünf Hektar an. Aber auch bekannte Pflanzen und Gewächse wie die Heidelbeere, die Steckrübe oder Kartoffeln werden kultiviert und angebaut. „Wir probieren viel aus. Schauen, was auf unserem guten Boden wächst“, erklärt Wolfgang Wörle dem CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke bei seinem Besuch.

Wolfgang Wörle war schon immer Landwirt in seinem Herzen. Als gelernter Techniker für Landbau habe er sich vor knapp 20 Jahren allerdings dafür entschieden LKWs zu fahren und nicht im landwirtschaftlichen Bereich zu arbeiten. Als bei ihm Diabetes erkannt wurde, „musste ich plötzlich aufpassen, was ich esse“ und damit hat bei ihm und seiner Frau alles begonnen.

Derzeit ist der Anbau noch reines Hobby, doch dies soll sich ändern: Ziel des Ehepaares ist es, in vier bis fünf Jahren die LKW-Schlüssel an den Haken zu hängen und sich ganz der Landwirtschaft zu widmen. „Das Ehepaar Wörle probiert auf seinem Hof viel aus – auch einmal unkonventionelle Dinge“, erläutert BBV-Geschäftsführer Thomas Kölbl, der den Bundespolitiker bei seinem Besuch begleitete. Per Direktvermarktung möchte das Ehepaar ihre „regionalen Produkte an den Mann bringen“, so Wolfgang Wörle. „Sie gehen einen ganz spannenden Weg, der bestimmt auch nicht einfach ist. Es ist wichtig, dass wir den Menschen in unserem Land die Möglichkeit bieten, sich auszuprobieren. Nur auf diese Weise geben wir jedem die Chance, seine Nische am Markt zu finden“, resümiert Bundespolitiker Stracke.

v.l.n.r.: BBV-Geschäftsführer Thomas Kölbl, Wolfgang Wörle und MdB Stracke

v.l.n.r.: BBV-Geschäftsführer Thomas Kölbl, Wolfgang Wörle und MdB Stracke