11.01.2020
Allg#uer Zeitung Buchloe

Wie ein Märchen für Buchloe wahr wurde

Buchloe - Ein Märchen – mit einem guten Ende für die Stadt Buchloe und die Umlandgemeinden Waal, Jengen und Lamerdingen und vor allem die dort lebenden Kinder – hat Bürgermeister Josef Schweinberger gestern bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den amtierenden Bundesinnenminister und Ministerpräsidenten a. D. Horst Seehofer erzählt. Der 70-Jährige erhielt die höchste Auszeichnung der Stadt für seinen Einsatz für das Buchloer Gymnasiums und sagte: „Das war mehr als ein Märchen, das war ein Wunder.“

In den rund 50 Jahren seiner bisherigen politischen Laufbahn habe er viel erlebt, darunter seien auch einige außergewöhnliche Fälle – „und Buchloe war ein besonders außergewöhnlicher Fall“. Seehofer blickte auf die damalige politische Situation zurück. Die CSU hatte 2008 bei der Landtagswahl 17 Prozent an Stimmen eingebüßt, somit die absolute Mehrheit verloren und ist mit der FDP eine Koalition eingegangen. „Ich wurde nicht gerade mit offenen Armen als Ministerpräsident empfangen“, erinnerte er sich. Zum „großen Spannungsbogen“ in dieser Angelegenheit habe zudem beigetragen, dass das Kultusministerium kurz nach seinem Amtsantritt die Errichtung eines Gymnasiums in Buchloe abgelehnt hatte. (...)

An dem Festakt nahmen etwa 90 Personen teil, die die Ehrung und auch die Reden immer wieder mit Beifall quittierten: amtierende und frühere Abgeordnete wie Stephan Stracke, Angelika Schorer, Dr. Paul Wengert, Staatsminister a. D. Josef Miller, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, die Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte aus Buchloe, Waal, Jengen und Lamerdingen, Ehrenbürger Hubert Müller, Altbürgermeister Franz Greif, die drei Träger der Goldenen Bürgermedaille, die sich ebenfalls mit großem Engagement für das Gymnasium eingesetzt hatten (Doris Ballon, Altlandrat Johann Fleschhut und Studiendirektor a. D. Alexius Batzer) sowie Vertreter der Kirchen und natürlich des Gymnasiums. Zur Begrüßung spielten die Lindenberger Alphornbläser vor dem Rathaus.



Den ganzen Artikel lesen Sie hier!