08.08.2019
Allgäuer Zeitung Kaufbeuren

Vom Plenarsaal in die Praxis

Kaufbeuren/Marktoberdorf - Die EU-Chemikalienverordnung REACH macht der hiesigen Kunststoffindustrie Sorgen. Das wurde beim Besuch des CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke bei der C. Hübner GmbH in Marktoberdorf deutlich. REACH steht für „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe“ und sieht vor, dass für die Nutzung von gefährlichen Stoffen Zulassungsgenehmigungen notwendig sind. Firmenchef Thomas Hübner, der auch Vorstandsvorsitzender der Gablonzer Industrie ist, spricht in dem Zusammenhang von „großer Unsicherheit in der Branche“.

Konkret liegt Hübner die weitere Verwendung von Chromtrioxid, einer für die Galvanik wichtigen Säure, am Herzen. Es gehe um deren Autorisierung und zukünftige Zulassung, betonte Hübner. „Allein in Europa hängen daran 700 000 Arbeitsplätze.“ Stracke sagte Hübner für seinen Antrag „auf die Zulassung der weiteren Verwendung von Chromtrioxid“ seine Unterstützung sowie die des CSU-Europaabgeordneten Markus Ferber zu. (...)

Über die Herausforderungen im Bereich der Altenpflege sprach der Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der CSU im Bundestag auch mit Vertretern der Geschäfts- und der Pflegedienstleistung des Espachstifts in Kaufbeuren. „Die Pflege ist ein Hochleistungsberuf, der im Fokus der Politik steht“, sagte Stracke. So sei es das Ziel der Konzertierten Aktion Pflege von drei Bundesministerien, die Arbeitsbedingungen in der Pflege spürbar zu verbessern. Um mehr Kollegen für die Pflege zu gewinnen, sei die neue Generalistische Pflegeausbildung, die 2020 startet, konzipiert worden. Die drei getrennten Berufsausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege werden dabei in der Generalistik zusammengeführt.



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