26.04.2021

Wichtiger Schritt hin zur Normalität

Ministerpräsidenten bereiten Ausnahmen für Geimpfte vor – Impftempo nimmt zu

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder sind am heutigen Montag zu einem Impfgipfel zusammengekommen. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Stracke, und die gesundheitspolitische Sprecherin Karin Maag:

Stephan Stracke: „Es ist richtig, dass Geimpfte und Personen, die von einer Corona-Erkrankung genesen sind, von Beschränkungen ausgenommen werden. Denn von Geimpften und Genesenen geht ein geringeres Risiko aus, andere Menschen anzustecken, als von negativ Getesteten. Daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass Geimpfte und Genesene mit negativ getesteten Personen gleichgestellt werden. Dies ist angemessen und wird der unterschiedlichen Interessenlage zwischen den Freiheitsrechten der Geimpften und Genesenen sowie dem Schutz der übrigen Menschen vor einer Ansteckung gerecht. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität.

Konkret werden Geimpfte und Genesene – zum Beispiel beim Friseur - keinen negativen Corona-Test mehr benötigen. Auch Click & Meet, also Einkaufen mit Termin, wird ohne Test möglich sein. Und Geimpfte und Genesene müssen dann nicht mehr in Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet nach Deutschland reisen.“

Karin Maag: „Die Impfkampagne nimmt deutlich an Fahrt auf. Mittlerweile sind rund 23 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft. Rund sieben Prozent haben bereits ihre Zweitimpfungen erhalten. Das sind ca. 6 Millionen Menschen. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass sich die Regierungschefs der Länder erneut auf Maßnahmen verständigt haben, um das Impftempo zu beschleunigen. So werden die Arztpraxen in dieser Woche bereits mehr als zwei Millionen Impfstoffdosen erhalten. In der kommenden Woche werden bereits mehr als drei Millionen Impfstoffdosen erwartet. Spätestens im Juni 2021 sollen auch die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte verstärkt in die Impfkampagne einbezogen werden.

Mittlerweile haben einige Bundesländer bereits damit begonnen, diejenigen zu impfen, die in der Priorisierungsgruppe drei gelistet sind. Noch im Mai 2021 sollen alle anderen Bundesländer folgen. Dies wie auch die Ankündigung, die Impfpriorisierung spätestens im Juni 2021 grundsätzlich aufzuheben, sind wichtige Schritte hin zu einer zügigen Eindämmung des Virus. Das lässt hoffen, dass wir alle so schnell wie möglich in die Normalität zurückkehren können.“

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