28.11.2018

Höhere Rente, stabile Beiträge

Heute hat das Bundeskabinett den Rentenversicherungsbericht 2018 und den Dritten Bericht zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre beschlossen. Dazu erklären der sozialpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Stephan Stracke, MdB, und der zuständige Berichterstatter, Max Straubinger, MdB:

„Kräftige Rentenerhöhungen, ein stabiler Rentenbeitrag und eine prall gefüllte Rentenkasse. Das beweist: Die CSU steht für stabile und sichere Renten. Die Bezüge der Rentnerinnen und Rentner werden zum 1. Juli 2019 um mehr als drei Prozent erhöht, und zwar sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern. Gleichzeitig bleibt der Rentenbeitrag für die Beitragszahler stabil bei 18,6 Prozent. Mit einer Nachhaltigkeitsrücklage von fast 38 Milliarden Euro zum Jahresende 2018 steht die Rentenkasse auf einem soliden finanziellen Fundament. Das zeigt: Die umfangreichen Leistungsverbesserungen, die wir in der letzten Legislaturperiode und vor drei Wochen mit dem RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz beschlossen haben, allen voran die Mütterrente I und II, waren nicht nur in der Sache richtig, sondern auch finanziell verantwortbar. Die gesetzliche Rente wird auch in Zukunft die tragende Säule der Alterssicherung in Deutschland bleiben“, erklärt Stephan Stracke.

„Die CSU steht auch mittel- und langfristig für eine generationengerechte Rentenpolitik. Die ältere Generation kann auf ihre Rente vertrauen, die junge Generation wird nicht überfordert. Wir beteiligen Beitragszahler und Rentner gleichermaßen an den wirtschaftlichen Erfolgen in unserem Land. Mit der Rentenkommission ‚Verlässlicher Generationenvertrag‘ stellen wir uns zudem der Herausforderung, die gesetzliche Rente auch langfristig weiterzuentwickeln. Die Rentenkommission muss Antworten auf die demografische Entwicklung in unserem Land finden. Dabei darf es keine Denkverbote geben. Im Bericht aus dem Hause von Bundesminister Hubertus Heil heißt es unmissverständlich: Die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre ist unabdingbar. Das beweist: Die Rente mit 67 ist kein Rentenkürzungsprogramm. Die älteren Arbeitnehmer werden zunehmend auf dem Arbeitsmarkt gebraucht. Ihre Erwerbsquote steigt Jahr für Jahr an, und das trotz der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahre, die dem Arbeitsmarkt inzwischen mehr als eine Million Beschäftigte entzogen hat“, ergänzt Max Straubinger.
© Marta Ifrim

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