Wo die Wirtschaft schon wieder brummt

Kaufbeuren. Eine gefühlt unendliche Geschichte hat ihr Ende gefunden: In der Kaufbeurer Berufsschule lernen und lehren die Schüler und das pädagogische Personal nun in modern eingerichteten Werkstätten und Unterrichtsräumen. Heute werden an den Standorten in der Schelmenhofstraße und in der Kolpingstraße mehr junge Menschen für den Sprung in den Beruf ausgebildet als je zuvor. „Alle erhalten hier eine zeitgemäße Ausbildung“, so Schulleiter Bertram Knitl beim Festakt zum Ende der zweijährigen Erweiterungsarbeiten, die mit 7,3 Millionen Euro veranschlagt wurden.

Die Geschichte der Planung und Umsetzung gleicht einem Auf und Ab, geprägt von neuen Anforderungen an das Schulgebäude, wechselnden Schulleitungen, Umplanungen, neuen Rahmenbedingungen und finanziellen Fördermöglichkeiten sowie - natürlich - der Kostenentwicklung. Das nun umgesetzte Raumprogramm umfasst eine Umbaufläche von 890 Quadratmetern und eine Erweiterungsfläche von 423 Quadratmetern. Grundlage dafür waren die von der Regierung genehmigte Zahl von 39 Klassen in den Ausbildungsrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik, Holztechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Das Konzept umfasst auch Klassen für den Unterricht für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz