„Wir sind Welterbe!“
Schwangau/Paris Der Schwangauer Bürgermeister Stefan Rinke gilt als besonnener und ruhiger Mensch. Öffentliche Gefühlsausbrüche sind von ihm bislang keine überliefert. Doch als am Samstag das Welterbekomitee in Paris um 15.28 Uhr verkündete, dass Schloss Neuschwanstein Unesco-Welterbe wird, war es auch mit seiner Gelassenheit vorbei: Die Arme hochreißend, sprang er jubelnd von seinem Stuhl im Biergarten des Schwangauer Schlossbrauhauses auf. Dorthin hatte die Gemeinde anlässlich der historischen Entscheidung zum Public Viewing eingeladen.
An einigen Orten Bayerns dürften sich nach dieser Entscheidung Jubel und Erleichterung gemischt haben. Ministerpräsident Markus Söder sprach gegenüber unserer Redaktion von einem Märchen, das für die Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee, Linderhof und das Königshaus am Schachen nun wahr werde. Mit dem Titel sei nun auch ein Auftrag verbunden: „Wir wollen unser kulturelles Erbe bewahren und für kommende Generationen erhalten.“ Der Freistaat investiere viel Geld, um die Schlösserzu erhalten.
In Schwangau, der Heimatgemeinde des wohl bekanntesten der aufgenommenen Schlösser, wurde am Samstag gefeiert. Doch Bürger, Politik- und Tourismusvertreter mussten lange ausharren: Das lag vor allem auch daran, dass sich das Komitee in Paris vier Stunden später als eigentlich erwartet mit dem Antrag der Bayerischen Schlösserverwaltung befasste. Viel Geduld war also gefragt. „Die haben es noch mal richtig spannend gemacht in Paris“, sagte Bürgermeister Rinke. „Aber jetzt freuen wir uns umso mehr.“ Andere, wie Luitpold Prinz von Bayern, dessen Sohn Ludwig Prinz von Bayern mit Ehefrau Sophie und Sohn, Christa von Thurn und Taxis, Landrätin Maria-Rita Zinnecker oder der Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann, die am Vormittag zum Public-Viewing bei Weißwurst und Freibier gekommen waren, waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr da. Sie hatten noch weitere Termine zu absolvieren. Bei denen, die ausgehalten hatten, war die Freude umso größer.
„Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt Welterbe sind“, sagte Rinke in die Kameras der dreierTV-Teams, zapfte ein Bierfass an und stieß mit einigen anderen auf das Schloss und den Welterbe-Titel an: „Auf`s Schloss!“ Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sprach unterdessen von einem „sensationellen Tag“. Die Aufnahme in die Welterbe-Liste sei eine „ganz großartige Sache für das Allgäu und Deutschland insgesamt“. Glücklich zeigte sich auch Schwangaus Tourismusdirektor Florian Hoffrohne: „Da haben so viele Leute Herzblut reingesteckt. Es ist einfach schön zu sehen, dass das auch Früchte trägt.“ Selbst Urlauber wie das Ehepaar Karen und Wulf Göbel, die die Sitzung des Welterbekomitees live mitverfolgten, freuten sich mit den Schwangauern. „Das ist ein krönender Abschluss unseres Urlaubs.“
An einigen Orten Bayerns dürften sich nach dieser Entscheidung Jubel und Erleichterung gemischt haben. Ministerpräsident Markus Söder sprach gegenüber unserer Redaktion von einem Märchen, das für die Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee, Linderhof und das Königshaus am Schachen nun wahr werde. Mit dem Titel sei nun auch ein Auftrag verbunden: „Wir wollen unser kulturelles Erbe bewahren und für kommende Generationen erhalten.“ Der Freistaat investiere viel Geld, um die Schlösserzu erhalten.
In Schwangau, der Heimatgemeinde des wohl bekanntesten der aufgenommenen Schlösser, wurde am Samstag gefeiert. Doch Bürger, Politik- und Tourismusvertreter mussten lange ausharren: Das lag vor allem auch daran, dass sich das Komitee in Paris vier Stunden später als eigentlich erwartet mit dem Antrag der Bayerischen Schlösserverwaltung befasste. Viel Geduld war also gefragt. „Die haben es noch mal richtig spannend gemacht in Paris“, sagte Bürgermeister Rinke. „Aber jetzt freuen wir uns umso mehr.“ Andere, wie Luitpold Prinz von Bayern, dessen Sohn Ludwig Prinz von Bayern mit Ehefrau Sophie und Sohn, Christa von Thurn und Taxis, Landrätin Maria-Rita Zinnecker oder der Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann, die am Vormittag zum Public-Viewing bei Weißwurst und Freibier gekommen waren, waren zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr da. Sie hatten noch weitere Termine zu absolvieren. Bei denen, die ausgehalten hatten, war die Freude umso größer.
„Wir sind sehr stolz, dass wir jetzt Welterbe sind“, sagte Rinke in die Kameras der dreierTV-Teams, zapfte ein Bierfass an und stieß mit einigen anderen auf das Schloss und den Welterbe-Titel an: „Auf`s Schloss!“ Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke sprach unterdessen von einem „sensationellen Tag“. Die Aufnahme in die Welterbe-Liste sei eine „ganz großartige Sache für das Allgäu und Deutschland insgesamt“. Glücklich zeigte sich auch Schwangaus Tourismusdirektor Florian Hoffrohne: „Da haben so viele Leute Herzblut reingesteckt. Es ist einfach schön zu sehen, dass das auch Früchte trägt.“ Selbst Urlauber wie das Ehepaar Karen und Wulf Göbel, die die Sitzung des Welterbekomitees live mitverfolgten, freuten sich mit den Schwangauern. „Das ist ein krönender Abschluss unseres Urlaubs.“