Wahl-Beben im Landratsamt: Das sind die ersten Reaktionen
Kaufbeuren/Ostallgäu - Freude, erste Analyseversuche und auch Katerstimmung: Das politische Ostallgäu ist an Tag eins nach dem Rennen um den Chefposten im Landratsamt gespalten. Überraschend hat Bernd Stapfner (51) von den Freien Wählern am Sonntag in der Stichwahl gesiegt. Der gelernte Polizist aus dem Unterallgäu erreichte 52,4 Prozent und tritt am 1. Mai die Nachfolge von Maria Rita Zinnecker (CSU) an, die zwölf Jahre amtierte. CSU-Landratskandidat Andreas Bauer (44) aus dem Kaltental unterlag mit 47,6 Prozent. Er bleibt Wirtschaftsreferent im Kaufbeurer Rathaus.
Durchaus überrascht vom Ergebnis zeigte sich der Buchloer Bürgermeister Robert Pöschl (CSU). Er sagt: „Ich hatte schon die Erwartungshaltung, dass Andreas Bauer das Rennen macht. Vor allem, weil er nach dem ersten Wahldurchgang noch knapp 15 Prozent vor Herrn Stapfner lag. Aber eine Stichwahl ist eben immer eine besondere Art von Wahl.“ Bauer hatte beim ersten Wahldurchgang am 8. März noch 39,7 Prozent der Stimmen bekommen, Stapfner 25 Prozent. Trotzdem setzte sich am Wochenende nun der Kandidat der Freien Wähler durch. Pöschl sprach am Montag von einem „knappen, aber eindeutigem Ergebnis“. Er habe Stapfner bereits am Wahlabend in Marktoberdorf persönlich zum Sieg gratuliert und ihm die Zusammenarbeit mit der Stadt Buchloe angeboten. Für die Zukunft wünscht sich der Buchloer Rathauschef ein „vertrauensvolles Miteinander“ von Stadt und Landkreis.
Mit Blick auf die Wahlbeteiligung, die im Ostallgäu bei 45,1 Prozent und in der VG Buchloe bei 41,8 Prozent lag, sagte Pöschl: „Eine höhere Beteiligung wäre natürlich schön gewesen. Schließlich stärkt es das Mandat, wenn möglichst viele Leute abstimmen.“ Die Entscheidung sei dennoch klar; jetzt gelte es, „in einer für die Kommunalpolitik nicht ganz einfachen Zeit, den Blick gemeinsam nach vorn zu richten“.
Durchaus überrascht vom Ergebnis zeigte sich der Buchloer Bürgermeister Robert Pöschl (CSU). Er sagt: „Ich hatte schon die Erwartungshaltung, dass Andreas Bauer das Rennen macht. Vor allem, weil er nach dem ersten Wahldurchgang noch knapp 15 Prozent vor Herrn Stapfner lag. Aber eine Stichwahl ist eben immer eine besondere Art von Wahl.“ Bauer hatte beim ersten Wahldurchgang am 8. März noch 39,7 Prozent der Stimmen bekommen, Stapfner 25 Prozent. Trotzdem setzte sich am Wochenende nun der Kandidat der Freien Wähler durch. Pöschl sprach am Montag von einem „knappen, aber eindeutigem Ergebnis“. Er habe Stapfner bereits am Wahlabend in Marktoberdorf persönlich zum Sieg gratuliert und ihm die Zusammenarbeit mit der Stadt Buchloe angeboten. Für die Zukunft wünscht sich der Buchloer Rathauschef ein „vertrauensvolles Miteinander“ von Stadt und Landkreis.
Mit Blick auf die Wahlbeteiligung, die im Ostallgäu bei 45,1 Prozent und in der VG Buchloe bei 41,8 Prozent lag, sagte Pöschl: „Eine höhere Beteiligung wäre natürlich schön gewesen. Schließlich stärkt es das Mandat, wenn möglichst viele Leute abstimmen.“ Die Entscheidung sei dennoch klar; jetzt gelte es, „in einer für die Kommunalpolitik nicht ganz einfachen Zeit, den Blick gemeinsam nach vorn zu richten“.