Viele Fürsprecher für St. Martin
Kaufbeuren Sie ist das prägende Gebäude in Kaufbeuren und wie kaum ein anderes mit der Stadtgeschichte verwoben: die katholische Pfarrkirche St. Martin. Bereits um 1200 wurde eine romanische Basilika an dieser Stelle errichtet, und das Erdgeschoss des Turmes dürfte ursprünglich der Wehrturm einer Burg gewesen sein, die als Keimzelle der späteren Reichsstadt gilt. Nach einem Brand wurde das Gotteshaus im gotischen Stil wieder aufgebaut, später barockisiert und dem Zeitgeschmack entsprechend regotisiert.
Diese lange und wechselvolle Baugeschichte muss in den kommenden Jahren nun um ein weiteres Kapitel ergänzt werden. Statische Mängel sowie Schäden am Dach machen eine aufwendige Sanierung notwendig, deren erster Abschnitt 2027 starten soll. Um über die Finanzierung des Vorhabens zu sprechen, war nun eine Delegation aus Kaufbeuren im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in München. Minister Markus Blume (CSU) und Generalkonservator Mathias Pfeil, der Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, sowie Mitarbeiter der Behörden empfingen dort den Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner, den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und den Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU), wie Pohls Büro, das den Termin organisiert hatte, in einer Pressemitteilung berichtet. Pfarrer Waltner stellte die Martinskirche und die notwendigen Baumaßnahmen vor. So wurden vor rund 50 Jahren das Fundament und der Traufbereich des Chorraums mit Stahlbetonstreifen stabilisiert.
Diese „Klammern“ seien damals zu kurz konzipiert worden und müssten nun verlängert werden, um den steil aufragenden Gebäudeteil im Osten statisch ausreichend mit dem Langhaus zu verbinden. Außerdem gelte es, Schäden und Mängel an der Dachkonstruktion zu beheben und das komplette Dach neu einzudecken. Die Kosten für alle genannten Arbeiten werden mit rund acht Millionen Euro veranschlagt. Die Pfarrkirchenstiftung als Bauherrin hat das Projekt in Absprache mit Experten der Diözese Augsburg in vier Bauabschnitte unterteilt – der erste mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro soll in den Jahren 2027 und 2028 in Angriff genommen werden. 60 Prozent von diesem Betrag übernimmt die Diözese, sodass noch gut eine Million Euro aufgebracht werden müssen. Die Kirchenstiftung kann 262.500 Euro an Eigenmitteln beisteuern.
Weil die Martinskirche als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ eingestuft ist, kann eventuell auch mit Bundesmitteln gerechnet werden – 300.000 Euro wären notwendig, um die Finanzierung zu komplettieren. In geringerem Umfang könnte zudem Geld des Landesamtes für Denkmalpflege fließen, während der Freistaat Bayern knapp 400.000 Euro bereits fest zugesagt hat. Diese stammen, wie berichtet, aus Sondermitteln im Haushalt 2026, mit denen die Regierungsfraktionen Projekte unterstützen können, die den Abgeordneten besonders am Herzen liegen. „Die Mittel können jederzeit auf 2027 übertragen werden, sie stehen vollumfänglich für die Sanierung der Martinskirche zur Verfügung. Der Freistaat leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedeutenden Kulturguts in Kaufbeuren“, so Pohl, der auch stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses im Landtag ist.
Minister Blume betonte laut Pressemitteilung ebenfalls die große Bedeutung der Kaufbeurer Martinskirche und forderte den Bund dazu auf, die Sanierungsarbeiten ebenfalls großzügig zu unterstützen. Dafür will sich auch Bundestagsabgeordneter Stracke in Berlin einsetzen. „Der Freistaat hat mit seiner Förderung bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt geht es darum, den verbleibenden Eigenanteil durch eine Bundesförderung weiter zu reduzieren“ Er werde bei den zuständigen Abgeordnetenkollegen im Haushaltsausschuss „mit Nachdruck für eine Förderung werben“. Angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes dürfte sich dies jedoch nicht einfach sein.
Diese lange und wechselvolle Baugeschichte muss in den kommenden Jahren nun um ein weiteres Kapitel ergänzt werden. Statische Mängel sowie Schäden am Dach machen eine aufwendige Sanierung notwendig, deren erster Abschnitt 2027 starten soll. Um über die Finanzierung des Vorhabens zu sprechen, war nun eine Delegation aus Kaufbeuren im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in München. Minister Markus Blume (CSU) und Generalkonservator Mathias Pfeil, der Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, sowie Mitarbeiter der Behörden empfingen dort den Kaufbeurer Stadtpfarrer Bernhard Waltner, den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und den Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU), wie Pohls Büro, das den Termin organisiert hatte, in einer Pressemitteilung berichtet. Pfarrer Waltner stellte die Martinskirche und die notwendigen Baumaßnahmen vor. So wurden vor rund 50 Jahren das Fundament und der Traufbereich des Chorraums mit Stahlbetonstreifen stabilisiert.
Diese „Klammern“ seien damals zu kurz konzipiert worden und müssten nun verlängert werden, um den steil aufragenden Gebäudeteil im Osten statisch ausreichend mit dem Langhaus zu verbinden. Außerdem gelte es, Schäden und Mängel an der Dachkonstruktion zu beheben und das komplette Dach neu einzudecken. Die Kosten für alle genannten Arbeiten werden mit rund acht Millionen Euro veranschlagt. Die Pfarrkirchenstiftung als Bauherrin hat das Projekt in Absprache mit Experten der Diözese Augsburg in vier Bauabschnitte unterteilt – der erste mit einem Volumen von 2,6 Millionen Euro soll in den Jahren 2027 und 2028 in Angriff genommen werden. 60 Prozent von diesem Betrag übernimmt die Diözese, sodass noch gut eine Million Euro aufgebracht werden müssen. Die Kirchenstiftung kann 262.500 Euro an Eigenmitteln beisteuern.
Weil die Martinskirche als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ eingestuft ist, kann eventuell auch mit Bundesmitteln gerechnet werden – 300.000 Euro wären notwendig, um die Finanzierung zu komplettieren. In geringerem Umfang könnte zudem Geld des Landesamtes für Denkmalpflege fließen, während der Freistaat Bayern knapp 400.000 Euro bereits fest zugesagt hat. Diese stammen, wie berichtet, aus Sondermitteln im Haushalt 2026, mit denen die Regierungsfraktionen Projekte unterstützen können, die den Abgeordneten besonders am Herzen liegen. „Die Mittel können jederzeit auf 2027 übertragen werden, sie stehen vollumfänglich für die Sanierung der Martinskirche zur Verfügung. Der Freistaat leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung bedeutenden Kulturguts in Kaufbeuren“, so Pohl, der auch stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses im Landtag ist.
Minister Blume betonte laut Pressemitteilung ebenfalls die große Bedeutung der Kaufbeurer Martinskirche und forderte den Bund dazu auf, die Sanierungsarbeiten ebenfalls großzügig zu unterstützen. Dafür will sich auch Bundestagsabgeordneter Stracke in Berlin einsetzen. „Der Freistaat hat mit seiner Förderung bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt geht es darum, den verbleibenden Eigenanteil durch eine Bundesförderung weiter zu reduzieren“ Er werde bei den zuständigen Abgeordnetenkollegen im Haushaltsausschuss „mit Nachdruck für eine Förderung werben“. Angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes dürfte sich dies jedoch nicht einfach sein.