Stabswechsel bei Ostallgäuer CSU: Andreas Kaufmann löst Lars Leveringhaus als Kreischef ab

Stabwechsel bei der Ostallgäuer CSU: Der neue Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann löst den Obergünzburger Bürgermeister Lars Leveringhaus an der Spitze des Kreisverbands ab und führt die Christsozialen in den Kommunalwahlkampf.

Landkreis Ostallgäu – Harmonie, Geschlossenheit, Einigkeit: Diese Tugenden demonstrierten die 91 stimmberechtigten Delegierten im Saal des Gasthauses Vogler par excellence, und genau dies bildet nach den Worten des scheidenden CSU-Chefs Leveringhaus die Grundlage für den Erfolg seiner Partei. Als er vor zwei Jahren die Nachfolge von Angelika Schorer als CSU-Kreischef angetreten habe, sei seine Partei „vor großen Herausforderungen gestanden“: Man habe die Wahlen zum Europaparlament, zum Landtag und die Bundestagswahl mit guten Ergebnissen bewältigen wollen, und das sei „hervorragend“ gelungen. 

Bei der Europawahl habe man im Ostallgäu 43 Prozent der Stimmen geholt und damit „einen riesengroßen Abstand“ zu den anderen Parteien gelegt. Bei der Landtagswahl habe der neue Ostallgäuer Kandidat Andreas Kaufmann das beste Ergebnis aller Allgäuer Direktkandidaten erreicht, und „den Vogel hat Stephan Stracke bei der Bundestagswahl im Februar abgeschossen“. Mit 45,5 Prozent der Erststimmen habe der 51-Jährige „das beste Ergebnis im gesamten Regierungsbezirk Schwaben erzielt“. Lars Leveringhaus: „Diese Erfolgsgeschichte hängt entscheidend damit zusammen, dass wir geschlossen aufgetreten sind.“